Wanderung am 16.11.2018 in der Diedersdorfer Heide

Jetzt hat der November kalte ungemütliche Tage, aber am Wandertag hatten 19 Wanderer Glück. Strahlender Sonnenschein und 10 Grad warm, kein Wind, die Blätter leuchteten und raschelten unter unseren Füßen.
Am S-Bahnhof trafen wir uns um 9:30 Uhr und liefen die Prinzessinnenstraße entlang zum Mauerweg. Eine weite Sicht über die Felder, an Birkholz vorbei. Die Spargelfelder waren schon für das nächste Jahr neu aufgeschüttet und mit Folie abgedeckt. Dann durch die Diedersdorfer Heide über den Mahlower Seegraben. Er war noch mit Wasser gefüllt. Am Waldrand machten wir eine Rast und konnten uns auf den Baumstämmen ausruhen. Hier entstand das Gruppenfoto. Weiter ging es durch Kleinbeeren mit vielen neugebauten Häusern. Die Nussallee führte uns durch den Wald über den Lilograben zum Restaurant “Kalimera”, wo wir herzlich empfangen wurden, obwohl wir eine Stunde vor der reservierten Zeit ankamen. Ich hatte eine fröhliche Wandergruppe, mir hat es wieder mal viel Spaß gemacht, euch einen schönen Wanderweg ganz dicht an Lichtenrade zu zeigen.

Eure Rosemarie Diesing

Wanderung am 18.08.2018 zum Findlingspark nach Nochten

Trotz der hohen Temperaturen trafen sich 13 Wandersleute am S-Bahnhof Lichtenrade.
Die Fahrt zum Findlingspark dauert gute drei Stunden, alles fuhr pünktlich, was ja heute nicht immer vorkommt.
Um 11 Uhr trafen wir im Park ein und bestellten uns erst mal einen Kaffee. Dann liefen wir in Grüppchen durch den Park, wir waren um 13:30 Uhr zum Essen angemeldet. Die Sonne konnte man mit einem Sonnenschirm einigermaßen ertragen. Auf einer kleinen Anhöhe, einer Alpenlandschaft nachempfunden, entdeckten wir blühenden Enzian und Edelweiß. Es blühten auch noch viele verschiedene Heidekräuter und Gewürzpflanzen. Seltene Bäume hatten Namensschilder von Spendern. Dieser Park ist sehr empfehlenswert, es lohnt sich die lange Anfahrt.

Für die Entstehung war die Vattenfall Europe AG und das Land Sachsen und die Bundesanstalt für Arbeit mit seinen finanziellen Mitteln verantwortlich. Die Idee, eine Parklandschaft mit ausgewählten Gestein zu erstellen, entstand in den 1990er Jahren. Der Findlingspark gewann zweimal den “Green Flag Award”.
Während der Eiszeit wurde Europa von dicken Eisschichten überzogen. Von Skandinavien nach Süden, wo die Findlinge in der Lausitz liegen blieben und beim Tagebau aus den Tiefen geborgen wurden. Daraus entstand dann der wunderbare Findlingspark.

Von 2000 bis 2003 entstand der Lausitzer Findlingspark Nochten aus der Hinterlassenschaften des Braunkohletagebaues. 6000 Findlinge kunstvoll eingebettet in den hügligen Park mit vielen Wegen, Seen und Bäumen. Wir konnten von unserem Essplatz eine kleine Schlange (Ringelnatter) beobachten, die in die Luft schnellte und Fliegen fing.
Wolfgang, unser Wanderleiter, bedankt sich bei euch allen, wir waren wieder eine angenehme Wandertruppe.

Eure Rosemarie Diesing

Wanderung am 8. Juli 2017 – Kolpin See über Binnendüne nach Storkow

Um 9:10 Uhr trafen wir uns am S-Bahnhof Lichtenrade. Mit dem Busersatzverkehr hat alles pünktlich geklappt und Friedrichstraße waren wir mit 14 Personen komplett.
In Fürstenwalde nahm uns der Bus alle mit. Ich hatte schon die Befürchtung, dass der Busfahrer uns nicht alle mitnimmt und ich dann in Fürstenwalde eine Ersatzwanderung mir ausdenken muss. Am Samstag und Sonntag fahren nur zwei Busse, was sind wir doch in Berlin verwöhnt.
Die Fahrt hat uns allen sehr gut gefallen, rechts und links eine hüglige Landschaft mit gelben Kornfeldern und grünen Wäldern.
Meine Wanderung führte uns durch den Wald zum Kolpinsee. Ich hatte eine Schwimmpause eingeplant, aber keiner hatte Lust in den warmen und klaren See zu springen. Na, die Sonne war hinter den Wolken versteckt. Wir wanderten immer durch den Wald und umrundeten den See. Wir hatten schnelle Wanderer dabei und ich musste sie immer wieder zur Umkehr rufen, das nervt.
Für mich der wichtigste Punkt der Wanderung die Binnendüne Waltersberge, wo auch unser Gruppenfoto entstand. Zur Entstehung der Binnendüne:
Die Schmelzwasser des tauenden Eises lagerten die Sedimente ab. Da der Boden noch längere Zeit ohne eine geschlossene Pflanzendecke blieb, wurde der feinkörnige Sand aufgeblasen und es entstand eine der größten Binnendünen Deutschlands. Zu Beginn der 2000er Jahre war nur noch weniger als ein Viertel des Gebietes offene Sandfläche. Am 3. Juni 2010 anlässlich des Tages der Umwelt begann eine erste Ausholzaktion. Wehrpflichtige des Bundeswehrstandorts Storkow und die Naturwacht Dahme-Heidesee, Mitarbeiter der Sielmannstiftung und Schüler des Königswalder Gymnasiums haben Schafe auf die Düne geschickt, die mit dem Sandtrockenrasen sehr gut zurecht kommen. Viele seltene Pflanzen und Tiere sind auf der Düne zu beobachten.
Noch eine kleine Anhöhe und dann ein Stück durch den Wald. Dann erreichten wir das Argentinische Steakhaus mit Blick auf den Storkower See und jeder bestellte aus dem Angebot der reichhaltigen Speisekarte. Irene hatte sogar noch Lust zu einer Schwimmrunde im See. Dann ging es wieder Richtung Heimat und jeder hatte noch viel zu erzählen auf der langen Rückfahrt. Ich freue mich, dass ich euch ein schönes Stückchen Natur zeigen konnte und werde im nächsten Jahr wieder was für euch entdecken, eure Rosemarie.

Wanderung nach Friedrichshagen mit Besichtigung des Wasserwerks

Am 12.02.2016 haben sich 17 interessierte Wanderer um 10:00 Uhr am S-Bhf. Lichtenrade getroffen, mit dem Ziel, das Wasserwerk in Friedrichshagen mit Führung zu besichtigen.

Vor Ort wurden wir über die Wasserversorgung unserer Stadt informiert. Nach einem Videofilm gingen wir in die Maschinenhalle, in der sich riesige Filterbecken und Pumpen befanden.

Das Berliner Wasser ist sehr sauber und enthält wichtige Mineralien und als Beweis bekamen wir alle eine Kostprobe.

Danach wurden wir über den historischen Teil des Wasserwerkes geführt, dessen Bauten unter Denkmalschutz stehen.

 

Das Wasserwerk Friedrichshagen befindet sich in Berlin-Köpenick im Ortsteil Friedrichshagen.

Nach der Fertigstellung im Jahre 1893 galt die Anlage als das modernste Wasserwerk Europas.

Auf einem Areal von 55 Hektar standen sechs Maschinenhäuser, 34 Langsamsandfilter und zahlreiche Nebengebäude sowie vier Wohnhäuser.

 

Zur Trinkwassergewinnung wurde das Oberflächenwasser aus dem Müggelsee entnommen. Heute wird Wasser nur noch aus Grundwasser verwendet mit einer max. Leistung von 230.000 qm am Tag.

Karl-Heinz

Wasserwerk1

Unterirdische Filteranlage im alten Wasserwerk Friedrichshagen

Unterirdische Filteranlage im alten Wasserwerk Friedrichshagen

Wasserwerk3