Busfahrt nach Luckau und zur Sielmannstiftung Wanninchen

Der Bericht bezieht sich auf die Fahrt am 10.05.2019.

Diesmal waren Ziele von bescheidener Größe ausgewählt worden. Doch ist die wahre Größe eines Ortes nicht an seiner Ausdehnung bzw. Bürgermenge zu messen.

Luckau in der Niederlausitz hat etwa 9500 Einwohner und Freesdorf, dort wurde gespiesen, wird nur von 41 Einwohnern bevölkert.

Pünktlich wurde die schon wartende VfL-Gruppe um 8:30 Uhr vom bestellten Palm-Bus in Lichtenrade aufgegabelt. In gemütlicher Geschwindigkeit ging es dann auf der nicht zu vollen Autobahn gen Süden.

Nach circa einer Stunde wurde die Kleinstadt Luckau erreicht. Am Stadtgraben empfing uns erst eine Bronzestatue von Karl Liebknecht und danach am Heimatmuseum eine sehr beredte Stadtführerin, um uns die Historie und die architektonischen Schätze der schmucken Stadt näher zu bringen. Wir schlenderten kreuz und quer durch die engen Gassen, Nonnengasse, Rathausstraße, Kirchplatz. Gewaltig war die Klosteranlage. Hier entwickelten schon die Mönche und später die Stadtväter großes Geschick zum Wohle des Stadtsäckels. Mönche leben ja in Zellen. So wundert es nicht, dass nicht mehr benötigte Klosterteile zu Gefängniszellen umfunktioniert wurden. Die große Klosterkirche wird heute als Veranstaltungsort genutzt.

Luckau ist schon bemerkenswert. Die Stadt erlebte im Mittelalter ihren Aufschwung durch den Salzhandel. In der Neuzeit nach der Wende gab es hier eine Landesgartenschau. Dazu wurden die Grünanlagen rund um den Stadtwall herausgeputzt.

Trutzig und düster steht die Nikolaikirche aus dem 13.Jahrhundert mitten in der Stadt. Eine Besichtigung lohnt sich. Kurios ist z.B. eine Doppeltreppe, die zu den, nur für den Adel zugelassenen, Emporen führt. Da die Bevölkerung ständig wuchs, war auch bald die Kirche zu klein. Sie wurde einfach verlängert. Dieser Ausbau ist noch an den Ansätzen in der Deckenkuppel zu erkennen.

Das Stadtleben findet auf dem Marktplatz statt. Hier gibt es noch Stände mit Produkten aus der Umgebung. Der wichtigste Bau ist hier aber nicht das schmucke Rathaus, sondern der schlanke Hausmannsturm. Darin wohnte der „Hausmann“, dessen Aufgabe es war, für Ordnung zu sorgen.

Das nächste Ziel war der Schlabendorfer See mit der Sielmannstiftung in Wanninchen. Klingt wie Kaninchen. Betrachtet man die aufgewühlte Landschaft, so hat man das Gefühl, dass hier Riesenkaninchen am Werk waren. Doch die Berge und Seen sind das Ergebnis der Baggerungetüme, die hier im Tagebau Braunkohle förderten. Nun ist dieses Areal ein Naturschutzgebiet. Allmählich finden sich hier Insekten, Vögel und Kleintiere ein, um dieses Gebiet für sich zu erobern. Direkt vor unserer Nase konnten wir einer Holzbiene zusehen, wie sie sich an einem Insektenhotel zu schaffen machte. Von einem hölzernen Aussichtspavillon kann man ohne zu stören das Treiben in dieser einzigartigen, von Menschenhand geschaffenen Landschaft, beobachten. Besonders zur Zugzeit der Kraniche ist ein Ausflug hierher zu empfehlen.

Das viele Gucken machte nicht nur müde, es machte auch hungrig.

Also dann weiter nach Freesdorf.

Hier war der „Landgasthof zum Auerochsen“ schon bestens auf die Invasion durch unsere Busladung vorbereitet. Speisen und Getränke kamen zügig. An der „gefräßigen Stille“ war abzulesen, dass alle mit dem Endpunkt unseres Tagesausfluges zufrieden waren.

Das Dorf zeigte sich sehr idyllisch und naturbelassen. Rinderzucht dominiert. Als Sonderangebot war auf einer Wiese ein gebrauchter Heuwender zu erstehen. Doch wer braucht schon zu Hause solch ein Gefährt. Dazu wäre auch der Kofferraum des Busses zu klein gewesen.

Es kam einem schon komisch vor, plötzlich waren im Dorf mit seinen 41 Einwohnern mehr Gäste, nämlich 54 VfL-er, als Einheimische da.

Gegen 15:30 Uhr wurde zur Heimfahrt geblasen. Schnell deckten sich noch einige im Hofladen mit Wurst aus heimischer Produktion ein.

Mit dem folgenden Spruch, den ich an einer Scheune fand, schließe ich nun meinen Bericht:

Danke im Namen aller Mitfahrer an Herrn Schewe und seinem Team. Es war ein schöner und vielseitiger Ausflug.

Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.

2019-125

Informationsveranstaltung der Abteilung Gesundheitssport am 10. April 2019

Wie alljährlich fand auch im April 2019 die routinemäßige Informationsveranstaltung nach gewohnter Gangart statt: Eingangs ein medizinischer Vortrag zum Thema Herz und Kreislauf und einer anschließenden Mitgliederversammlung.

Dr. med. Alexander Dyck, Leitender Oberarzt im Vivantes Wenckebach-Klinikum der Abteilung Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin, ein gern gesehener Gast, referierte über das Thema Vorhof-Flimmern.

Vorhof-Flimmern ist die häufigste Rythmusstörung überhaupt. Insgesamt sind ungefähr 2% der Menschen in Deutschland betroffen. Das Vorhof-Flimmern kann zu einem sehr unangenehm sein und Herzklopfen, Unruhe oder Luftnot verursachen und ist eine nicht zu unterschätzende Ursache für Schlaganfälle – insbesondere für ältere und multi-morbide Menschen. Deshalb bedarf es bei Menschen mit erhöhtem Schlaganfallrisiko einer Blutverdünnung.

Zur Vorbeugung eines Vorhof-Flimmerns sollte der Betroffene auf ein normales Gewicht, ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung (am besten mediterran) und moderaten Alkoholkonsum achten; Tabakverzicht selbstverständlich.

Vorträge dieser Art sind gewürzt mit Fachausdrücken, die zum medizinischen Sprachalltag gehören. Herr Dr. Dyck hat mit Erfolg vieles “Partei-Chinesisch” in für den normalen Menschen-verstand gewohnte Umgangssprache übertragen. Sind wir zwar alle keine Fachleute, so sind wir Beteiligte und sitzen zusammen mit der Ärzteschaft in einem Boot. Es lässt sich sagen:

“Gäbe es uns nicht, gäbe es keine Kardiologen, gäbe es keine Kardiologen, gäbe es uns nicht!”

Die danach eröffnete Mitgliederversammlung hatte zwei Schwerpunktthemen:

         (1) Bericht über das Jahr 2018

         (2) Neuwahl der Abteilungsleitung und des Organisations-Teams

Der Sportbetrieb verlief reibungslos, ohne Zwischenfälle und in der gewünschten Konsequenz. Dank der einsatzfreudigen und stets bestens gelaunten Übungsleiterinnen/Übungsleiter war eine rege Beteiligung zu beobachten. Hervorragende Ärztinnen/Ärzte haben das Geschehen sorgsam begleitet, sodass sich jeder aufgehoben und sicher fühlen konnte. Es ist wunderbar, wenn man sich um uns kümmert.

Das gesamte Gebäude wird natürlich von unserer lieben “Chefin” Susanne Wilking zusammen-gehalten. Sie plant, organisiert, hält die Fäden in der Hand und berücksichtigt alle Details. Ihre Aufgaben sind vielfältig: Tabellen, Formulare und Stundenpläne erstellen, Kontakte zu vielen Außenstellen pflegen und die Zusammenarbeit in der VfL-Geschäftsstelle mit unserer charmanten Geschäftsführerin Manuela Fritz-Dessau und ihrer rechten Hand Katrin suchen, … denn es geht auch um Finanzen, und da ist gemeinsamer Fraueneinsatz gefordert.

Wir sind Susanne dankbar, dass sie sich mit Liebe, Freude und Sachverstand für unsere Belange einsetzt und stark macht – auch wenn die Übungen manchmal schmerzhaft sind, aber wir als gesundheitsbewusste teilnehmende Personen zwischen 39 und 93 Jahren mischen dennoch kräftig mit (unser Durchschnittsalter liegt bei 73, Jahrgang 1946; für uns völlig normal, für andere Abteilungen “biblisch”).

Der Sportbetrieb wird durch viele weitere Veranstaltungen für Kopf und Seele ergänzt. Unser Organisations-Team mit Hans-Dieter Schewe, Gerhard Gebell und ihrer reizenden Chefin Monika Gebell bereiten jedes Jahr ein umfangreiches Programm mit gemeinsamen Treffen bei Eisbein, Gänsekeule, Lichterfahrt durch Berlin und anschließendem Besuch des Brauhauses Spandau mit Bier und Haxe und wunderschönen Fahrten in die Mark Brandenburg vor. Das Team plant die Fahrten akribisch und inspiziert alle Reiseziele ausgiebig vorher. Sind die Gegebenheiten etwas für uns, kann man dort laufen, sitzen oder einfach genießen? Gibt es ein Restaurant mit ausreichender Zahl von Plätzen – und was verspricht die Speisekarte? Auch für die Wissenserweiterung wird etwas getan; wir lernen Land und Leute kennen und hie und dort auch historische Zusammenhänge. Glück haben wir, begleitet uns ein ortskundiger Reiseleiter und ein gesprächiger Busfahrer.

Eigentlich müssen wir nur noch in den Bus steigen und los geht’s!

Der Tagesordnungspunkt Neuwahl wurde durch zügiges Vorgehen schnell erledigt. Sowohl die Abteilungsleiterin Susanne Wilking als auch ihr Stellvertreter Reinhard Heilmann wurden einstimmig in ihrem Amte bestätigt. Ebenso wurde auch das Organisations-Team einstimmig wiedergewählt. Hier wurde die freigewordene Lücke durch Reinhard Heilmann geschlossen, so dass sich die Dreierbande wieder in eine Viererbande wandelte.

Hans-Dieter Schewe hat die Mitglieder zu einer Schweigeminute in Erinnerung an unseren verschiedenen Sportkameraden Wolfgang Krüger, Bürgermeister A.D., aufgerufen. Auch das gehört zum Alltag der Gesundheitsabteilung, dass uns liebe und nette Menschen, Freunde und Zeitgenossen für immer verlassen.

Die Beteiligung an der Informationsveranstaltung war wie immer groß. Es hat sich auch wieder gezeigt, dass wir eine Gemeinschaft darstellen, die nach Harmonie, Eintracht und Friedfertigkeit strebt und Freude und Erholung an außergewöhnlichen Abenteuern genießt. Wie immer zählt das WIR!

Das abschließende gemeinsame Abendbrot hat uns allen gutgetan.

Abteilung Gesundheitssport

Weihnachtsfeier des Gesundheitssportes am 15.12.2018

Allen bekannt sind die gängigen Weihnachtslieder. Genauso bekannt ist unter den Mitgliedern des VfL-Gesundheitssportes das alljährliche Weihnachtsfest im Saal des Lichtenrader Gemeinschaftshauses.

Wieder waren die Tische im Saal und die Bühne weihnachtlich geschmückt.
Um 17:00 Uhr begrüßte Herr Schewe die vielen Mitglieder und deren Gäste.

Diesmal sorgte das Duo aus Frau Walburger Raeder, Gesang, und Herrn Bert Mario Temme, Piano, für den musikalischen Rahmen mit schönen und bekannten Liedern aus Operette und Film sowie mit flotten Couples. Teils mitsingend oder mitsummend lauschten die Saalgäste den Darbietungen bei Kaffee und weihnachtlichen Knabbereien.

Nach diesem Programmpunkt folgten Ansprachen von Frau Wilking, der 1. Vorsitzenden der Gesundheitssportabteilung und Herrn Kowalewski.
Selbstverständlich gab es wieder Präsente als Dank an die fleißigen ehrenamtlichen Helfer, Therapeuten und Ärzte sowie Gestalter der zahlreichen Aktivitäten in 2018.

Durch den weiteren Abend führte dann wieder Herr Schewe.
So verging sehr rasch die Wartezeit auf das ersehnte Buffet wie im Fluge.

Dann endlich gegen 18:30 Uhr erfolgte der Aufruf zur Stürmung des Buffets mit vielen warmen und kalten kulinarischen Köstlichkeiten. Die Ausstattung hatte auch diesmal das bekannte Küchenteam unter der Leitung von Oliver Lupp.

Es war für jeden etwas dabei: Kartoffelsuppe mit Würstchen, diverse Fleischgerichte, dazu Gemüse, Salate, Räucherfisch, eine vielseitige Käseauswahl sowie Rote Grütze als Abschluss.

Allmählich kehrte Ruhe im Saal ein, geschuldet der Hingabe der Gäste an die Buffetgenüsse.

Der schöne Abend klang dann langsam aus.

Man führte noch untereinander Gespräche, dabei klang schon die Vorfreude auf zu erwartende Veranstaltungen und Ausflüge im Jahr 2019 durch.
Auch das kommende 125-jährige Jubiläum des VfL war ein Thema.

Als Gast bedanke ich mich herzlich für diesen festlichen Abend.

Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.

Berlin leuchtet wieder

Auch in diesem Jahr hatte das Organisationsteam der Abteilung Gesundheitssport wieder eine Lichterfahrt durch das in der Adventzeit besonders schön erleuchtete Berlin organisiert. Das Interesse war groß. Am Mittwoch, den 05.12.2018 starteten wir zwar eine halbe Stunde zu spät, dafür aber für diese Jahreszeit bei schönem, teils sonnigem aber kühlem und niederschlagsfreien Wetter.

Die Fahrt ging zunächst Richtung Prenzlauer Berg zur Kulturbrauerei, in deren Hof ein Nordischer Weihnachtsmarkt mit vielen Ständen aufgebaut ist.

Unter der sachkundigen Führung von Uwe ging es aber nicht nur an vielen uns bekannten sehenswerten Bauten vorbei, sondern auch an mehreren Neubauten, die sich derzeit noch in der Bauphase befinden. Auffallend waren hier im Vergleich zum BER die Fortschritte z. B. beim Berliner Schloss bzw. Humboldt-Forum oder die Erweiterung der Museumsinsel.

Angekommen auf dem Nordischen Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei haben wir uns nach einem Rundgang erst einmal mit einem uns bekannten klassischen und beliebten Glas roten Glühwein erwärmt. Angeboten wurden nämlich insgesamt 20 verschiedene Sorten Glühwein rot und weiß mit verschiedenen hochprozentigen Zutaten. Auf die üblicherweise dazugehörige Bratwurst haben wir verzichtet, da wir ja, bevor wir die eigentliche Lichterfahrt beginnen, noch das Brauhaus Spandau aufsuchen. Interessant für uns war aber, dass neben den uns bekannten Speisen auch Elch-Wurst und Wildschwein-Burger angeboten wurden.

Nach einstündigem Aufenthalt ging es dann weiter nach Spandau und da es schon dunkel wurde, konnten wir auch schon einige beleuchtete Objekte wahrnehmen. Obwohl mitten in der Woche war das Brauhaus wieder voll belegt und da ja für uns reserviert war, wurden wir auch gleich mit Schweinshaxe oder mit Kartoffel und Salatbeilage bedient.

Nach gemütlichem Aufenthalt ging es dann gegen 19 Uhr mit dem Bus weiter in das beleuchtete Berlin. Zunächst vorbei am Spandauer Weihnachtsmarkt in Richtung Kurfürstendamm. Dieser wurde in diesem Jahr wieder von der Firma Wall gesponsort. Insgesamt wurden bis zum Wittenbergplatz 570 Bäume beleuchtet und mehrere Objekte wie Figuren und Sehenswürdigkeiten aufgestellt. Auf der Fahrt waren weitere Highlights zu sehen, wie Breitscheidplatz mit Gedächtniskirche und Weihnachtsmarkt, Tauentzienstraße mit beleuchtetem KaDeWe, Potsdamer Platz mit Arkaden und beleuchteten Straßen und Markt sowie Leipziger Platz beleuchtet mit Mall of Berlin sowie Prachtboulevard „Unter den Linden“ mit geschmückten Bäumen vom Bebelplatz bis Brandenburger Tor, soweit dies möglich war, Gendarmenmarkt, Berliner Dom, Alexanderplatz mit Weihnachtsmarkt sowie vieles, was leider nicht erwähnt werden kann. Nach ca. 1,5 stündiger Fahrt durch Berlin ging es über die Friedrichsstraße vorbei am Checkpoint Charlie wieder zurück nach Lichtenrade.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es wieder eine gelungene Adventfahrt durch das beleuchtete Berlin war, die bei uns viele positive Eindrücke hinterlassen hat. Im Namen der Teilnehmer möchte ich mich auf diesem Wege herzlich beim Organisationsteam bedanken.

 

Manfred Gerspacher

Busfahrt des Gesundheitssports nach Bad Belzig und Schloss Wiesenburg am 03.09.2018

„Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp‘ zu tauchen in diesen Schlund?“

(Schiller, Der Taucher, geschrieben 1797.)

 

Diesen Satz kennen bestimmt die meisten Fahrgäste noch aus der Schulzeit her vom quälenden Lernen und Aufsagen von Balladen.

Dank des Gesundheitssports des VfL brauchte bei diesem Ausflug keiner wagemutig zu tauchen. Es ging eher gemächlich zu bei der Besichtigung zweier mächtiger Bollwerke im Hohen Fläming.

Start war wie immer in der Steinstraße in Lichtenrade. Als erstes Ziel wurde die kleine Stadt Bad Belzig angesteuert. Hier empfing uns eine ortskundige Dame, um uns mit viel historischem Wissen zu bereichern.

Die Führung begann auf dem Hügel der Burg Eisenhardt. Nach Erkundung der Wehranlagen und einer niedlichen Kapelle neben der Burg schloss sich ein interessanter Rundgang durch die Stadt an. Dabei wurde noch die mächtige Lutherkirche besichtigt.

Anschließend gabelte uns der Bus wieder auf, um uns zum Schloss Wiesenburg zu bringen. In der Schlossschänke „Zur Remise“ gab es erst einmal die ersehnte Mittagspause mit den vorbestellten Speisen.

Gut gestärkt konnte anschließend das Schloss mit dem dazu gehörenden Park und das Dorf auf eigene Faust erkundet werden.
Zu sehen gab es unter anderem die schön gestaltete Schlossterrasse. Ein See mit großer Fontaine lud zum Rundgang ein. Alte Bäume begleiteten den Spaziergänger im Schlosspark.

Bis zur Heimfahrt verkürzten sich viele noch die Zeit bei einem Abschlusskaffee.
Gegen 16:00 Uhr wurde dann zum Aufbruch geblasen.

Einen herzlichen Dank im Namen aller Beteiligten geht hiermit an Herrn Schewe und seinem Team. Es war ein schöner, interessanter und trotzdem entspannter Ausflug.

Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.

Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre Gesundheitssport des VfL am 22.06.2018

VfL-Schiff Ahoi …, hieß es diesmal zu einer Veranstaltung der Gesundheitssportgruppe des VfL. Es galt ein besonderes Ereignis zu feiern:

Vor 25 Jahren wurde im Sportverein des VfL Lichtenrade 1894 e.V. die Abteilung “Gesundheitssport” gegründet.

Der Treffpunkt der Jubiläumsveranstaltung war der Hafen in Potsdam zu Füßen des schmucklosen Großhotels Mercure. Hier am Anleger des Lustgartens an der Langen Brücke erwartete uns eine mehrstündige Rundreise rund um Potsdam mit dem schmucken Schiff der “WEISSEN FLOTTE POTSDAM”, die MS Sanssouci. Sie stand eigens für diesen Tag nur für den VfL zur Verfügung.

Um 11:00 Uhr waren alle Teilnehmer, d.h. die Gesundheitssportler sowie Betreuer und Honoratioren an Bord und unser Traumschiff konnte pünktlich ablegen.

Unter Deck hatten alle Teilnehmer Platz nehmen können und konnten dabei den durchdachten flinken Aufbau des Buffets beobachten. Da liefen schon viele Wässer in den Mündern zusammen. Doch zuvor gab es die Begrüßung und die notwendigen Einleitungen vom Moderator des Tages, Herrn Schewe.

25 Jahre im Bestehen dieses Vereines mit großem medizinisch-sozialem Engagement haben es verdient, besonders gewürdigt zu werden. Dazu gab es die passenden Worte von Herrn Reinhard Heilmann, 2. Vorsitzender der Gesundheitsabteilung und Herrn Daniel Deppisch, dem 2. Vorsitzenden des VfL Lichtenrade 1894 e.V. Bei dieser Gelegenheit wurde auch Herrn Schewe für seine unermüdlichen Aktivitäten im Gestalten des Vereinslebens im Gesundheitssport gedankt. Mit einem besonderem T-Shirt “25 Jahre Gesundheitssport” wurde seine Tatkraft belohnt.

Vor dem leckerem Buffet ausharren zu müssen bis die nun einmal notwendigen Reden zu Ende waren, war schon ein disziplinarische Herausforderung. Es hatten doch alle Fahrgäste großen Appetit mitgebracht, nachdem das Brunchbuffet schon in der Einladung verheißungsvoll angekündigt worden war.

Dann endlich war es soweit: Um 12:00 Uhr blies Herr Schewe zum Sturm auf das Traumschiff-Buffet. Klugerweise waren die leckeren kalten und warmen Genüsse in zwei Reihen aufgebaut worden. Dadurch gab es kaum einen Stau durch die hungrigen Vereinsmitglieder.

Nach den leckeren Hauptspeisen, wie Zander, Schweinebraten, Hühnchen, dazu diverse Gemüse, ergab sich ein Lauern auf die versprochenen Süßspeisen, wie z.B. warmer Apfelstrudel und andere Naschereien. Diese Verlockungen konnten gar nicht so schnell aufgetischt werden wie sie von den Gästen abgenommen wurden. Doch am Ende hat es doch noch für Alle zum Sattwerden gereicht.

Damit das Essen auch gut verdaut werden konnte, sorgte unter Deck das schon vor fünf Jahren bewährte “Spree Duo” für Musik zum Tanzen oder auch nur zum Genießen.

Kaum zu glauben: Die heute quirlige und damalige Garnisonsstadt Potsdam ist wie eine Insel von mehreren Wasserstraßen umschlungen.

Die Hauptwasserader wird von der Havel gebildet. Hier begann auch unsere große Traum-Rundreise. Sie führte uns südwärts durch den Templiner See, am verträumten Städtchen Caputh vorbei. Sehenswert ist das schöne Schloß Caputh. Am Ortsrand brütete der weltbekannte Physiker Albert Einstein seine genialen Ideen aus.
Die Route folgte in einem kurzen Bogen durch den Schwielowsee. Hier grüßte uns die kleine Postdamer Vorstadt Geltow. Nordwärts ging es vorbei an der Obst-weinseligen Stadt Werder. Die Plantagen für den Obstwein liegen teils auf der Insel Werder, teils rund um die Stadt verteilt. Richtiger Wein aus Trauben wird auf dem nördlich liegenden Wachtelberg angebaut.
Weiter auf der Havel durchquerte unser Schiff den Großen und den Kleinen Zernsee. Durch den Göttinsee ging es ostwärts in den Sacrow-Paretzer-Kanal. Er ist eine bedeutende Abkürzung zwischen Havel und Elbe.

Bei Potsdam erreichten wir den Jungfernsee. Zu DDR-Zeiten zur Bewachung, heute als Mahnmal, steht am Ufer ein Wachtturm. Die MS Sanssouci zog vorbei an der alten Meierei in Richtung Berlin. Nun auf der Havel zeigte sich links die Sacrower Heilandskirche. Bei der Pfaueninsel drehte das Schiff zurück in Richtung Potsdam.
Auf der linken Seite war der Volkspark Kleinglienicke mit dem Kasino zu entdecken. Danach unterquerten wir die berühmte Glienicker Brücke. Bis zur Wende war sie ein Symbol der Teilung Deutschlands. Heute ist sie eine wichtige Verbindung der beiden Städte Berlin und Potsdam und damit auch die Vereinigung der Länder Berlin mit Brandenburg.

Unter der Glienicker Brücke hindurch erreichten wir den Tiefen See. Vorbei zogen das Hans-Otto-Theater, das Kirchsteigfeld und die Freundschaftsinsel.
Bei der Passage der Neuen Fahrt, einem Havelarm, gab zu guter Letzt noch die Aussicht auf die Nikolaikirche und das wieder aufgebaute Palais Barberini.

Damit war die eindrucksvolle Havelseenrundfahrt auch schon zu Ende. Um 16:00 Uhr hieß es dann leider wieder runter von Bord!

An dieser Stelle einen herzlichen Dank im Namen aller Beteiligten und mir als Berichterstatter an Herrn Schewe und seinem Team, die diesen schönen Jubiläumsausflug organisiert haben!

Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.