BB-VfL-Maedchen-Team

Neues Basketball Mädchen-Team im VfL Lichtenrade – AZ Stadtteilzeitung 5 (2)

BB-VfL-Maedchen-TeamGerade wurde in Berlin und auch hier in Lichtenrade ein großes Jubiläum gefeiert: Seit 30 Jahren gibt es keine Mauer mehr. Aber es gibt noch einen weiteren Anlass zur Freude – und da ist die Zeitspanne nur halb so lang. Denn seit Sommer 2019 hat Lichtenrade erstmals seit 2004 wieder ein Basketball-Mädchenteam. Grund genug für die Stadtteilzeitung, beim Training vorbei zu schauen und mit Mädchen und Betreuern zu sprechen.

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Quelle: Zeitung – Aktives Zentrum LichtenradeStadtteilzeitung 23. Ausgabe (2019), PDF

Albas Jonas Mattisseck

Albas Jonas Mattisseck: Raketenstart in die Karriere – Morgenpost

Jungprofi Jonas Mattisseck (19) wollte bei Alba als Bundesligaspieler Fuß fassen. Jetzt erregt er sogar schon in der Euroleague Aufsehen.

29.10.2019, 07:00 Dietmar Wenck

Albas Jonas Mattisseck

Kennt keinen falschen Respekt: Alba-Talent Jonas Mattisseck (r.) zieht in der Euroleague an Andrew Albicy von Zenit St. Petersburg vorbei.
Foto: Bernd König via www.imago-images.de / imago images/Bernd König

Berlin. Jonas Mattisseck kann sehr sachlich sein. Professionell. Wenn der junge Spielmacher von Alba Berlin etwa auf das Duell an diesem Dienstag (20 Uhr, Magentasport) in der Euroleague mit Armani Mailand angesprochen wird, analysiert er seinen direkten Konkurrenten Sergio Rodriguez ganz nüchtern so: „Das ist mit mein bester Gegenspieler bisher, ein extrem guter Basketballer. Das komplette Paket.“ Ein sehr guter Verteidiger, sehr guter Schütze, ein sehr guter Vorlagengeber, Welt- und Europameister mit Spanien, Euroleague-Champion mit Real Madrid und ZSKA Moskau. 33 Jahre alt, hat alles erlebt. Einer, der dich richtig alt aussehen lassen kann. Aber was sagt der 19-jährige Mattisseck? „Es ist einfach ein großartiges Gefühl, gegen so jemanden zu spielen.“

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Quelle: Berliner Morgenpost

LEUTE Tempelhof Schöneberg

125 Jahre Sport in Lichtenrade – Tagesspiegel LEUTE Tempelhof-Schöneberg

LEUTE Tempelhof Schöneberg
– SPORTLER –

125 Jahre Sport in Lichtenrade. Am 6. Mai 1894 wurde im Restaurant Reisel der Männerturnverein „Frischauf“ gegründet. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus der der Sportverein VfL Lichtenrade 1894. Zunächst wurde er um die Abteilungen Handball, Faustball, Basketball und Trampolin erweitert und auch für Mädchen und Frauen geöffnet. Die beiden Weltkriege brachten den Trainings- und Spielbetrieb zeitweilig zum Erliegen – aber nur vorübergehend. Danach wurde weiter Sport gemacht. Inzwischen hat der Verein das Spektrum der Sportangebote noch um Badminton, Gesundheitssport, Gymnastik, Leichtathletik, Taiji/Qigong, Tanzen, Volleyball und Wandern ergänzt. Mit einem Kinder- und Jugendsportfest wird jetzt noch einmal das Jubiläum gefeiert. Ort: Reinhold-Meyerhof-Schulsporthalle, Briesingstr. 23, Samstag, 24. August, 13 bis 18 Uhr. Das Programm finden Sie hier: vfl-lichtenrade.de

Quelle: LEUTE Tempelhof-Schöneberg

AZ-Lichtenrade Logo

Sport- und Jugendfest zum 125. Jubiläum des VfL Lichtenrade – Aktives Zentrum Lichtenrade

AZ-Lichtenrade Logo

Der Sportverein VfL Lichtenrade lädt zum 125. Jubiläum zum Sport- und Jugendfest in die Reinhold-Meyerhof-Schulsporthalle (Eingang: Briesingstr. 23) zu Sport, Spiel und Musik. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Alle Lichtenrader_innen sind herzlich willkommen! Das Fest wird unterstützt durch Fördermittel des Aktiven Zentrums Lichtenrade.

Quelle: Aktives Zentrum Lichtenrade

Berliner Woche

VfL Lichtenrade feiert 125-jähriges Bestehen mit einem Sportfest – Berliner Woche

Es ist das Jahr 1894 – mitten in der Kaiserzeit. Lichtenrade gehört noch nicht zu Berlin. Ein paar Hundert Menschen wohnen im Dorf. Acht von ihnen treffen sich am 6. Mai in einem Lokal. In gemütlicher Runde gründen sie den Männerturnverein „Frisch Auf“. Dies ist die Geburtsstunde des VfL Lichtenrade.

125-Jahre VfL Berliner Woche 1
Lutz Henckel und Hendrik Feuersänger sind zwei von 1800 Mitgliedern im VfL Lichtenrade 1894. Rechts prangt das Vereinslogo, im Hintergrund befindet sich das Vereinsheim. Foto: Philipp Hartmann

125 Jahre später schlägt Manuela Fritz-Dessau in ihrem Büro im Georg-Kriedte-Haus am Kirchhainer Damm die Vereinschronik auf. Die Geschäftsführerin des VfL Lichtenrade blättert durch Schwarz-Weiß-Fotos, es geht im Schnelldurchlauf durch mehr als ein Jahrhundert Vereinshistorie. Offiziell trägt der VfL Lichtenrade 1894 seinen Namen erst seit 1949. Rund zwei Jahre lang war der Verein nicht existent, nachdem der Vorgänger „Frisch Auf“ 1947 „wahrscheinlich durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges“ aufgelöst wurde. Heute verfügt der VfL über 1800 Mitglieder. In Zukunft dürfen es gern noch mehr sein. Die Gründungssportart Turnen stellt noch immer eine der größten Abteilungen. Insgesamt gibt es elf, darunter Badminton, Leichtathletik, Gesundheitssport, Gymnastik, Hand-, Basket- und Volleyball, Tanzen und Trampolin. Zu den weiteren Sportangeboten zählen Qigong, Wandern und Fitness.

„Wir haben keinen Schwerpunkt. Außer Fußball bieten wir praktisch alle populären Mannschaftsballsportarten an“, erklärt der erste Vorsitzende Hendrik Feuersänger. Vor zwei Jahren kamen Faust- und Prellball im Jugendbereich dazu. Aktuell ist das Prellball-Team sogar Berliner Meister – genau wie die A-Jugend im Handball. Die ersten Herren-Mannschaften wurden kürzlich Berliner Basketball-Meister und Handball-Vizemeister, während die B-Jugend den Berliner Handballpokal gewann. Ballsport „made in Lichtenrade“ ist offenbar ein Erfolgsgarant. „Für uns als doch kleiner Verein vom Stadtrand ist das schon eine große Sache“, meint Hendrik Feuersänger. Mitglieder gibt es im Alter von eins bis 90. Auf die Jugend wird viel Wert gelegt. Bestes Beispiel ist Jonas Mattisseck. Der 19-Jährige Basketballspieler wurde bis 2014 beim VfL ausgebildet. Heute zählt er zum Profikader von Alba Berlin und wurde im Frühjahr in die A-Nationalmannschaft berufen. Für den VfL selbst ist der Titelgewinn des Frauen-Basketballteams 1969 – die bis heute einzige Deutsche Meisterschaft im Erwachsenenbereich – der größte Erfolg.

Wahre Größe zeigte der VfL 2015, als er fünf Flüchtlingsfamilien vorübergehend in seinem Vereinsheim am Kirchhainer Damm wohnen ließ. „Wir haben sie ehrenamtlich betreut, ihnen Kindergartenplätze verschafft und sie in den Ämtern unterstützt“, berichtet Vereinssprecher Lutz Henckel. Einst war das Georg-Kriedte-Haus ein Seniorenheim. Ab 1990 bauten engagierte Sportfreunde das Gebäude zwei Jahre lang zum Vereinsheim um. Unter anderem musste der Fußboden ausgetauscht sowie die Decke und die Außenfassade erneuert werden. 2003 kaufte der VfL das zuvor gepachtete Haus vom Bezirk. Bis heute kann dort in sieben Gästezimmern übernachtet werden. „Wir wollen unserem Vereinsheim neues Leben einhauchen“, richtet Hendrik Feuersänger den Blick nach vorn. Erste Sanierungen seien schon wieder fällig, zum Beispiel bei Sanitäranlagen, Fenstern und im Treppenhaus.

Am 24. August 13 bis 18 Uhr wird das Vereinsjubiläum in der Reinhold-Meyerhof-Schulsporthalle, Briesingstraße 23, mit einem Sport- und Jugendfest gefeiert. Infos unter https://vfl-lichtenrade.de/ oder 744 04 77.

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Lutz Henckel und Hendrik Feuersänger sind zwei von 1800 Mitgliedern im VfL Lichtenrade 1894. Im Georg-Kriedte-Haus befindet sich das Vereinsheim. Foto: Philipp Hartmann

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Für den größten Erfolg sorgten die Basketball-Frauen mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1969. Foto: VfL Lichtenrade 1894

Quelle: Berliner Woche, Artikel & Fotos: Philipp Hartmann