Wanderung am 18.08.2018 zum Findlingspark nach Nochten

Trotz der hohen Temperaturen trafen sich 13 Wandersleute am S-Bahnhof Lichtenrade.
Die Fahrt zum Findlingspark dauert gute drei Stunden, alles fuhr pünktlich, was ja heute nicht immer vorkommt.
Um 11 Uhr trafen wir im Park ein und bestellten uns erst mal einen Kaffee. Dann liefen wir in Grüppchen durch den Park, wir waren um 13:30 Uhr zum Essen angemeldet. Die Sonne konnte man mit einem Sonnenschirm einigermaßen ertragen. Auf einer kleinen Anhöhe, einer Alpenlandschaft nachempfunden, entdeckten wir blühenden Enzian und Edelweiß. Es blühten auch noch viele verschiedene Heidekräuter und Gewürzpflanzen. Seltene Bäume hatten Namensschilder von Spendern. Dieser Park ist sehr empfehlenswert, es lohnt sich die lange Anfahrt.

Für die Entstehung war die Vattenfall Europe AG und das Land Sachsen und die Bundesanstalt für Arbeit mit seinen finanziellen Mitteln verantwortlich. Die Idee, eine Parklandschaft mit ausgewählten Gestein zu erstellen, entstand in den 1990er Jahren. Der Findlingspark gewann zweimal den “Green Flag Award”.
Während der Eiszeit wurde Europa von dicken Eisschichten überzogen. Von Skandinavien nach Süden, wo die Findlinge in der Lausitz liegen blieben und beim Tagebau aus den Tiefen geborgen wurden. Daraus entstand dann der wunderbare Findlingspark.

Von 2000 bis 2003 entstand der Lausitzer Findlingspark Nochten aus der Hinterlassenschaften des Braunkohletagebaues. 6000 Findlinge kunstvoll eingebettet in den hügligen Park mit vielen Wegen, Seen und Bäumen. Wir konnten von unserem Essplatz eine kleine Schlange (Ringelnatter) beobachten, die in die Luft schnellte und Fliegen fing.
Wolfgang, unser Wanderleiter, bedankt sich bei euch allen, wir waren wieder eine angenehme Wandertruppe.

Eure Rosemarie Diesing

Print Friendly, PDF & Email
Veröffentlicht in Abteilungen, Sportecho 257, Wandern.