Tagesfahrt nach Werder am 04. und 06.06.2018

Es galt, der Einladung des Gesundheitssportes im VfL, die Kultur um Potsdam herum zur Spargelzeit zu entdecken, Folge zu leisten. Der Bericht bezieht sich auf den Ausflug am 04.06.2018.

Pünktlich um 9:00 Uhr startete die Fahrt in einem riesigen Bus der Firma Palm.
Zügig ging es raus aus dem Lichtenrader Kiez zur Autobahn gen Süden. Wie bestellt, begleitete uns die schon sommerlich sehr warme Sonne.

Das erste Ziel war Potsdam. Es ging kreuz und quer durch die Altstadt. Auf dem Bassinplatz gab es den ersten Stop. Hier gab es die Gelegenheit zum Toilettenbesuch. Außerdem trafen wir auch unsere Fremdenführerin. Bei der Weiterfahrt durch Potsdam erklärte sie uns die geschichtlichen Besonderheiten der alten Garnisonsstadt, geprägt von König Friedrich Wilhelm I (Soldatenkönig) und Friedrich II (Alter Fritz).

Nach der städtischen geschichtlichen Umgebung wurde es ländlich. Vorbei am Brauhausberg und dem Templiner See entlang erreichten wir das kleine Dorf Caputh. Zu besichtigen war das zierliche Schloss Caputh, allerdings nur von außen. Extra für unsere Gruppe hatte die Fremdenführerin den Besuch der Toilette am Schloss organisiert. Toll! Hier am Templiner See hatte der bekannte Physiker Albert Einstein sein Segelboot. Sein Haus liegt am Rand des Ortes und kann besichtigt werden.

Mit dem Bus umrundeten wir den nächsten Havelsee, den Schwielow See mit Blick auf den Ort Geltow.

Mitten auf dem Marktplatz der Inselstadt von Werder lud uns der Bus aus. Jetzt gab es einen kleinen Rundgang auf der Insel.
Durch die Mühlenstraße erreichten wir das ehemalige Rathaus, heute Obstbaumuseum. Gleich dahinter war die mächtige Heilig-Geist-Kirche zu besichtigen. Der Rundgang führte uns auf die Uferpromenade entlang der Havel. Über die Baderstraße erreichten wir wieder den Marktplatz. Der Springbrunnen in der Mitte des Platzes hörte Punkt 13:00 Uhr auf zu sprudeln, wohl aus Kostengründen.

Von hier aus brachte uns der Bus zum Endziel, dem Schultz’ens Siedlerhof im Werder-Ortsteil Elisabethhöhe. Vorbestellt waren die leckeren Spargelgerichte, klassisch mit Schnitzel oder Schinken. Im Anschluss konnte noch der Hofladen inspiziert werden. Hier gab es diverse Obstweine und -Brände aus eigener Produktion. Etwas Besonderes war der Glina Whisky, auch ein Eigenprodukt des Siedlerhofes.

Gegen 16:00 Uhr wurde zur Heimreise aufgerufen. Die Autobahn war zwar ziemlich voll, doch glücklicherweise gab es keinen Stau. So erreichten wir Lichtenrade wie geplant etwa um 17:00 Uhr.

Als Gast möchte ich mich beim Veranstaltungsteam für diesen historisch und kulinarisch gelungenen Ausflug bedanken.

Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.

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Veröffentlicht in Abteilungen, Gesundheitssport, Sportecho 254.