Lockerungen im Sport ab 3. Juli

Stufenplan-Kind-ab0307-30062021 Stufenplan-Erw-ab0307-30062021

UPDATE! 03.08.2021 – Landessportbund Berlin – Corona-FAQ

LSB Logo

Der Landessportbund Berlin hat zusammen mit den Berliner Sportamtsleitungen, der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und dem Berliner Fußballverband die folgend beschriebenen, einheitlichen Vorgehensweisen ausgearbeitet.

 

TESTPFLICHT

Wenn im Folgenden von einer Testpflicht die Rede ist, ist damit gemeint, dass entweder

  • ein maximal 24 Stunden alter Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test mit negativem Ergebnis
  • oder ein Selbsttest unter Aufsicht einer hierzu beauftragten volljährigen Person mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde
  • oder der Nachweis einer vollständigen Covid-19-Impfung (14 Tage vergangen seit der letzten notwendigen Impfung)
  • oder der Nachweis einer Genesung nach einer Covid-19-Erkrankung (positives Testergebnis mindestens 28 Tage nach und nicht älter als sechs Monate) vorliegen muss.

Achtung: Für diejenigen, die im Rahmen des regelmäßigen Schulbesuchs getestet werden, gibt es keine generelle Befreiung mehr von der Testpflicht! Für die Überprüfung der Tests, Impfbescheinigungen und Genesungen sind die jeweils für die Trainingseinheit Verantwortlichen zuständig.

Anders als bei kulturellen Veranstaltungen o.ä. herrscht bei der Sportausübung keine Abstands- bzw. Maskenpflicht. Aus diesem Grund besteht bis auf weiteres eine Testpflicht bei der Sportausübung in gedeckten Sportanlagen.

 

SPORTAUSÜBUNG IN SPORTHALLEN

Die Sportausübung in gedeckten Sporthallen erlaubt Folgendes:

  • Bundes- und Kadertraining sowie Berufsporttreibende ohne Einschränkungen.
  • ärztlich verordneten Rehabilitationssport oder ärztlich verordnetes Funktionstraining in festen Gruppen bis zu 10 Personen plus einer übungsleitenden Person ohne Testpflicht.
  • Trainingsgruppen in beliebiger Größe können ohne Abstand, aber mit Testpflicht für alle Teilnehmenden (ab dem 15. Lebensjahr) trainieren.
  • bei Kindern bis einschließlich 14 Jahren in einer Gruppe bis maximal 20 Kindern gilt nur eine Testpflicht für die Übungsleitung.

Die Umkleidekabinen sollten nur so kurz wie möglich und nur zum Umziehen genutzt werden. Die maximale Personenanzahl pro Kabine ist dem Aushang an der jeweiligen Kabinentür zu entnehmen. Während des Aufenthalts in den Kabinen und in den Sanitärräumen (Duschen und Toiletten) sind die Fenster zu öffnen. Ab Betreten der Halle ist eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, bis entweder aktiv an der Sporteinheit teilgenommen oder die Halle verlassen wird.

 

SPORTAUSÜBUNG IN TANZ- UND FITNESSSTUDIOS O.Ä.

Hierzu existiert ein gemeinsames Hygienerahmenkonzept (Stand: 29. Juli 2021) der für Sport und Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltungen. In diesem werden Vorgaben zu den erlaubten Regeln gemacht. Auf Basis dieses Hygienerahmenkonzepts muss der Verein ein Hygienekonzept erstellen, das jeweils auf die spezielle Räumlichkeit abgestimmt sein muss – hier sollten bereits Grundlagen aus dem vergangenen Jahr vorliegen. In diesem Konzept

  • müssen Angaben zu Personenobergrenzen gemacht sein,
  • muss auf die Testpflicht verwiesen werden,
  • soll ein Terminbuchungssystem aufgenommen sein (der Zugang bzw. die maximal anwesende Personenanzahl soll über eine Terminbuchung bzw. Vergabe von Nutzungszeiten gesteuert werden),
  • müssen Belüftungsregeln definiert sein,
  • muss ein Hinweis auf die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung,
  • muss das Führen einer Anwesenheitsdokumentation erläutert sein.

 

SPORTAUSÜBUNG IM FREIEN AUF ÖFFENTLICHEN ANLAGEN

Seit dem 18.06.2021 ist die Sportausübung in Trainingsgruppen beliebiger Größe ohne Abstand und ohne Testpflicht erlaubt. Wettkämpfe sind erlaubt, wenn sie im Rahmen der Nutzungs- und Hygienekonzepte des jeweiligen Verbandes stattfinden. Bei Wettkämpfen im Sport im Freien gilt erst ab 750 Personen eine Testpflicht. Für die Einhaltung der Regelungen ist der betreffende Sportverein bzw. Veranstaltende zuständig.

 

WETTKAMPFBETRIEB

Wettkämpfe im Freien sind erlaubt, wenn sie im Rahmen der Nutzungs- und Hygienekonzepte des jeweiligen Sportfachverbands stattfinden. Bei Wettkämpfen im Sport im Freien gilt erst ab 750 Personen eine Testpflicht. Für die Einhaltung der Regelungen ist der betreffende Sportverein bzw. Veranstaltende zuständig.

Die Regelung ist auf den nicht professionellen Wettkampfbetrieb in geschlossenen Räumen entsprechend anzuwenden.

Also gilt: Wettkämpfe sind erlaubt, wenn sie im Rahmen der Nutzungs- und Hygienekonzepte des jeweiligen Verbandes stattfinden. Alle Teilnehmenden (auch Trainer und Betreuer) haben für den Wettkampf eine Testpflicht, deren Einhaltung vor dem Betreten der Sportstätte nachzuweisen ist.

 

ZUSCHAUENDE

Zuschauende sind grundsätzlich wieder erlaubt. ACHTUNG: Die folgenden Zahlen beziehen sich auf alle jeweils Anwesenden, also sowohl auf die Sporttreibenden inklusive Trainer und Betreuer als auch auf die Zuschauenden, sowohl in gedeckten als auch auf ungedeckten Sportanlagen!

Zuschauende im Freien bis zu 750 Personen können ohne Testpflicht anwesend sein, wenn ein Abstand von 1,5m gewährleistet werden kann. Hierzu müssen den Zuschauenden durch den Veranstalter feste Plätze zugewiesen werden. Die Zuschauenden müssen während der Anwesenheit auf der Sportanlage einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (blaue Maske oder FFP2-Maske) tragen, wenn sie sich nicht auf dem zugewiesenen Plätzen befinden. Bei Wettkämpfen dürfen maximal 2.000 Personen anwesend sein.

Bei mehr als 20 und bis zu 500 Zuschauenden in einer Halle gilt für alle eine Testpflicht, die vom Veranstalter zu überprüfen ist, wenn nicht durch feste Platzzuweisung die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet werden kann. Bei Wettkämpfen dürfen maximal 750 Personen anwesend sein, es gilt für alle Anwesenden eine Testpflicht, deren Einhaltung vor dem Betreten der Sportstätte nachzuweisen ist. Ab Betreten der Halle ist eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, bis entweder aktiv an der Sporteinheit teilgenommen oder die Halle verlassen wird. Dies gilt auch für Zuschauende.

 

NUTZUNG VON UMKLEIDEKABINEN UND DUSCHEN

Die Umkleidekabinen und Duschen auf den Sportplätzen und in Sporthallen stehen zur Verfügung unter den folgenden Voraussetzungen:

  • Die Anzahl der pro Kabine zugelassenen Personen ist ausnahmslos einzuhalten.
  • Ab Betreten des Gebäudes muss bis zum Verlassen des Gebäudes ein medizinischer Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden (außer während des Duschens).
  • Die Fenster bzw. Lüftungsgelegenheiten müssen geöffnet werden.
  • Der Aufenthalt in den Kabinen soll so kurz wie möglich gestaltet werden und nur für das Umkleiden genutzt werden.
  • Taktik- und Mannschaftsbesprechungen, Kabinenfeste, das „Feierabend-Getränk“ und ähnliche längere Aufenthalte in den Kabinen sind nicht gestattet.

Achtung: Für den Sport im Freien gibt es generell keine Pflicht mehr zur Anwesenheitsdokumentation – das Führen einer solchen wird aber weiterhin dringend empfohlen! Sobald Innenräume (also Umkleiden und Duschen) betreten werden, muss eine solche in jedem Fall geführt werden!

Um Detailfragen zu klären, befinden wir uns fortwährend in direkten Abstimmungen mit Senatsverwaltungen und Sportämtern. Das Land Berlin hat die geltenden Regelungen bis zum 11. Juli 2021 verlängert. 

Sie erhalten hier fortlaufende Informationen zur aktuell geltenden Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin. Klarstellungen und Erläuterungen zu diversen Sportbereichen finden Sie hier täglich aktualisiert.

Quelle: Landessportbund Berlin

 

MELDUNG! 10.07.2021 – Sport und Freizeit: Schwimmbäder, Sportanlagen, Fitness-Studios und Zoos

logo_berlin_m

Sport im Freien

Die Sportausübung im Freien ist erlaubt. Sportler:innen können dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern unterschreiten.

Sport in gedeckten Sportanlagen und Fitnessstudios

Fitnessstudios, Tanzstudios und ähnliche Einrichtungen dürfen unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften öffnen. Diese sind im Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Sport festgehalten. Unter anderem müssen Besucher:innen einen negativen Corona-Test bzw. Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und vorab einen Termin vereinbaren.

Ausnahmen greifen für Kinder bis einschließlich 14 Jahre. Diese dürfen ohne Testvorlage in festen Gruppen von bis zu 20 Personen trainieren. Sofern eine Betreuungsperson anwesend ist, muss diese einen negativen Corona-Test vorweisen können. Auch für Profisportler gelten Ausnahmen von der Testpflicht.

In gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Diese kann während der Sportausübung abgenommen werden.

Quelle: Berliner Maßnahmen für Sport und Freizeit