Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre Gesundheitssport des VfL am 22.06.2018

VfL-Schiff Ahoi …, hieß es diesmal zu einer Veranstaltung der Gesundheitssportgruppe des VfL. Es galt ein besonderes Ereignis zu feiern:

Vor 25 Jahren wurde im Sportverein des VfL Lichtenrade 1894 e.V. die Abteilung “Gesundheitssport” gegründet.

Der Treffpunkt der Jubiläumsveranstaltung war der Hafen in Potsdam zu Füßen des schmucklosen Großhotels Mercure. Hier am Anleger des Lustgartens an der Langen Brücke erwartete uns eine mehrstündige Rundreise rund um Potsdam mit dem schmucken Schiff der “WEISSEN FLOTTE POTSDAM”, die MS Sanssouci. Sie stand eigens für diesen Tag nur für den VfL zur Verfügung.

Um 11:00 Uhr waren alle Teilnehmer, d.h. die Gesundheitssportler sowie Betreuer und Honoratioren an Bord und unser Traumschiff konnte pünktlich ablegen.

Unter Deck hatten alle Teilnehmer Platz nehmen können und konnten dabei den durchdachten flinken Aufbau des Buffets beobachten. Da liefen schon viele Wässer in den Mündern zusammen. Doch zuvor gab es die Begrüßung und die notwendigen Einleitungen vom Moderator des Tages, Herrn Schewe.

25 Jahre im Bestehen dieses Vereines mit großem medizinisch-sozialem Engagement haben es verdient, besonders gewürdigt zu werden. Dazu gab es die passenden Worte von Herrn Reinhard Heilmann, 2. Vorsitzender der Gesundheitsabteilung und Herrn Daniel Deppisch, dem 2. Vorsitzenden des VfL Lichtenrade 1894 e.V. Bei dieser Gelegenheit wurde auch Herrn Schewe für seine unermüdlichen Aktivitäten im Gestalten des Vereinslebens im Gesundheitssport gedankt. Mit einem besonderem T-Shirt “25 Jahre Gesundheitssport” wurde seine Tatkraft belohnt.

Vor dem leckerem Buffet ausharren zu müssen bis die nun einmal notwendigen Reden zu Ende waren, war schon ein disziplinarische Herausforderung. Es hatten doch alle Fahrgäste großen Appetit mitgebracht, nachdem das Brunchbuffet schon in der Einladung verheißungsvoll angekündigt worden war.

Dann endlich war es soweit: Um 12:00 Uhr blies Herr Schewe zum Sturm auf das Traumschiff-Buffet. Klugerweise waren die leckeren kalten und warmen Genüsse in zwei Reihen aufgebaut worden. Dadurch gab es kaum einen Stau durch die hungrigen Vereinsmitglieder.

Nach den leckeren Hauptspeisen, wie Zander, Schweinebraten, Hühnchen, dazu diverse Gemüse, ergab sich ein Lauern auf die versprochenen Süßspeisen, wie z.B. warmer Apfelstrudel und andere Naschereien. Diese Verlockungen konnten gar nicht so schnell aufgetischt werden wie sie von den Gästen abgenommen wurden. Doch am Ende hat es doch noch für Alle zum Sattwerden gereicht.

Damit das Essen auch gut verdaut werden konnte, sorgte unter Deck das schon vor fünf Jahren bewährte “Spree Duo” für Musik zum Tanzen oder auch nur zum Genießen.

Kaum zu glauben: Die heute quirlige und damalige Garnisonsstadt Potsdam ist wie eine Insel von mehreren Wasserstraßen umschlungen.

Die Hauptwasserader wird von der Havel gebildet. Hier begann auch unsere große Traum-Rundreise. Sie führte uns südwärts durch den Templiner See, am verträumten Städtchen Caputh vorbei. Sehenswert ist das schöne Schloß Caputh. Am Ortsrand brütete der weltbekannte Physiker Albert Einstein seine genialen Ideen aus.
Die Route folgte in einem kurzen Bogen durch den Schwielowsee. Hier grüßte uns die kleine Postdamer Vorstadt Geltow. Nordwärts ging es vorbei an der Obst-weinseligen Stadt Werder. Die Plantagen für den Obstwein liegen teils auf der Insel Werder, teils rund um die Stadt verteilt. Richtiger Wein aus Trauben wird auf dem nördlich liegenden Wachtelberg angebaut.
Weiter auf der Havel durchquerte unser Schiff den Großen und den Kleinen Zernsee. Durch den Göttinsee ging es ostwärts in den Sacrow-Paretzer-Kanal. Er ist eine bedeutende Abkürzung zwischen Havel und Elbe.

Bei Potsdam erreichten wir den Jungfernsee. Zu DDR-Zeiten zur Bewachung, heute als Mahnmal, steht am Ufer ein Wachtturm. Die MS Sanssouci zog vorbei an der alten Meierei in Richtung Berlin. Nun auf der Havel zeigte sich links die Sacrower Heilandskirche. Bei der Pfaueninsel drehte das Schiff zurück in Richtung Potsdam.
Auf der linken Seite war der Volkspark Kleinglienicke mit dem Kasino zu entdecken. Danach unterquerten wir die berühmte Glienicker Brücke. Bis zur Wende war sie ein Symbol der Teilung Deutschlands. Heute ist sie eine wichtige Verbindung der beiden Städte Berlin und Potsdam und damit auch die Vereinigung der Länder Berlin mit Brandenburg.

Unter der Glienicker Brücke hindurch erreichten wir den Tiefen See. Vorbei zogen das Hans-Otto-Theater, das Kirchsteigfeld und die Freundschaftsinsel.
Bei der Passage der Neuen Fahrt, einem Havelarm, gab zu guter Letzt noch die Aussicht auf die Nikolaikirche und das wieder aufgebaute Palais Barberini.

Damit war die eindrucksvolle Havelseenrundfahrt auch schon zu Ende. Um 16:00 Uhr hieß es dann leider wieder runter von Bord!

An dieser Stelle einen herzlichen Dank im Namen aller Beteiligten und mir als Berichterstatter an Herrn Schewe und seinem Team, die diesen schönen Jubiläumsausflug organisiert haben!

Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.

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Veröffentlicht in Abteilungen, Gesundheitssport, Sportecho 255.