Wanderung nach Küstrin am 24. Mai 2019

Es waren 15 Amazonen und zwei edle Rittersmannen, die sich am 24. Mai anno 2019 auf den Weg machten, die an der Mündung der Warthe in die Oder errichtete Festung Kostrzyn (Küstrin) zu erobern. Ohne Verzögerung konnten sie die gut zweistündige Reise in Lichtenrade antreten und nach Küstrin Kietz fahren. Das Wetter war für diesen Frühlingsanfang schon fast zu warm, und der Fußmarsch zum Eingang in die Festungsanlage am Berliner Tor überraschend ungewohnt anstrengend.

Die nachfolgenden Beschreibungen stammen weitestgehend aus der offiziellen Broschüre des „Freundeskreises Schlösser und Gärten der Mark” 2017 mit Zitaten aus der von Dominika Piotrowska und dem touristischen Handzettel des Museums Kostrzyn. Sie befassen sich eher mit baugeschichtlichen Fakten einer Burg, einem späteren Schloss und der viel später (mitte des 16. Jh.) errichteten Festungsanlage.

Küstrin/Kostrzyn war die ehemalige Hauptstadt der Neumark. Das Stadtzentrum befand sich bis 1945 direkt an dem Fluss Oder, innerhalb einer Festung, deren Herz ein Schloss bildete. Dieses Schloss war der Residenzbau der Hohenzollern in der Neumark. Sein Architekt konnte nicht namhaft gemacht werden. Bekannt ist nur, dass Chiamarella de Gandino einer der Festungsbaumeister von Küstrin war. Die Stadt Küstrin erlebte ihre Blütezeit unter der Regierung des Markgrafen Johann von Brandenburg-Küstrin (1513-1571), der sie 1535 zu der ersten Festung der Neumark machte.

Während der Kriegshandlungen am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde fast die ganze Stadt zerstört. Die Überreste des Schlosses wurden im Jahr 1969 abgerissen. Bis heute sind nur Fundamente der ehemaligen Residenz und Überreste der Portale erhalten geblieben. Von einer Eroberung der Festung” durch das Lichtenrader Trüppchen kann also nicht berichtet werden, denn das gesamte durch Kriegseinwirkungen ruinöse Stadtgebiet innerhalb der Befestigungsanlagen wurde aus Sicherheitsgründen „dem Erdboden gleich” gemacht. Gleichwohl ist ein Besuch der Fundamente des Schlosses und der Marienkirche sowie ein Spaziergang durch die wieder freigelegten (mit den alten Straßennamen beschilderten) Straßen ein unvergessliches Erlebnis. Nicht zu Unrecht wird die Küstriner Altstadt auch das „Polnische Pompeji” genannt. 2007 wurde im rekonstruierten Berliner Tor ein Informationszentrum eröffnet.

Die mittelalterliche Burg war eines der prächtigeren Gebäude innerhalb der späteren (und heute abgerissenen) Altstadt. Sie wurde im nordwestlichen Teil der später entstandenen Festungsanlage, ca. 50 Meter vom Fluss Oder entfernt, gebaut. Möglicherweise geht die Burg schon auf eine Gründung des Templerordens zurück, der 1232 auf diesem Gebiet tätig war, und dem die Gründung eines Marktes zugestanden wird.

Nach dem Templerorden wechselten die Besitzer der Stadt mehrfach. In einer Urkunde von 1323 werden Stadt und Burg als „oppido et castello Custrin” erwähnt, aber ein genaueres Entstehungsdatum bleibt unbekannt. Von 1402 bis 1455 wurde die Neumark vom Deutschen Orden verwaltet, für den die Neumark von besonders großer strategischer Bedeutung war, weil das Gebiet auf dem Weg zwischen dem Deutschordensstaat und dem Reich lag. Wichtig war die Lage der Burg am Fluss, dank deren die schon 1390 entstandene Oderbrücke, die Zollstätte und die westliche Grenze des Ordensstaates vor militärischen Gefahren abgesichert werden konnte. (Die Entstehung des Deutschordensstaates, seine Begründung und Struktur ist ein besonders interessantes Kapitel deutscher Geschichte.)

Die Ordens-Anlage unterlag zahlreichen Bauphasen. Es gibt verschiedene Hypothesen über die Gestalt des mittelalterlichen Burgbaus, jedoch erst die Kriegszerstörungen von 1945 ermöglichten eine Teilrekonstruktion der Burg, deren einzelne Elemente später als Kern für den Bau des Renaissance-Schlosses für Markgraf Johann von Brandenburg-Küstrin dienten. Es ist hier nicht Platz und vielleicht auch nicht genügend baugeschichtliches Interesse, um auf viele Einzelheiten einzugehen.

Von geschichtlich interessierten Besuchern (auch in unserer Gruppe) wird immer wieder die Hinrichtungsstätte des Freundes und Fluchthelfers des Kronprinzen, Hans Hermann v. Katt, nachgefragt. Hinsichtlich des genauen Ablaufs dieses Ereignisses kann ich nur auf die Berichterstattung im Band „Oderland” von Fontanes „Wanderungen” (Kap. ,„Jenseits der Oder, Küstrin”) verweisen.

Nach dieser fand die Hinrichtung wahrscheinlich auf dem Hof der Bastion Brandenburg statt; wie vom Garnisonsprediger Besser berichtet: „Er (von Katt) entkleidete sich selbst bis aufs Hemd, entblößte den Hals, nahm seine Haartour vom Haupte, bedeckte sich mit einer weißen Mütze, welche er zuvor zu dem Ende sich gesteckt hatte, kniete nieder auf den Sandhaufen und rief: , Herr Jesu, nimm meinen Geist auf!’ Und als er solchergestalt seine Seele in die Hände seines Vaters befohlen, ward das erlösete Haupt mit einem glücklich geratenen Streich durch die Hand und das Schwert des Scharfrichters Coblentz vom Leibe abgesondert; ein Viertel auf acht Uhr, den 6. November 1730. Das bei mir einfiel, was stehet 2. Makkabäer 7, Vers 40: ,Also ist dieser fein dahingestorben und hat seinen Trost allein auf Gott gestellt.’ ”

Fontane schreibt weiter: “Wo stand der Kronprinz? Wo fiel Kattes Haupt?”
Diese Fragen, hundertfältig erhoben, sind bis in die neueste Zeit hinein keineswegs auch nur mit annähernder Sicherheit beantwortet worden.

Wegen der Abwägungen und Hypothesen kann ich hier nur auf die zitierte Berichterstattung verweisen. Es gab mehrere Aussagen. Immerhin wurden auch rd. 200 Mann Soldaten zur Absicherung der Örtlichkeiten aufgestellt, so dass eine kleinräumige Hinrichtungsstätte ausgeschlossen war. Bei Fontane gibt es hierzu Skizzen.

Nach einer Besichtigung der Bastionen Brandenburg und Philipp, mit einem Blick auf die hitzeflirrende Oder und einem Rundgang durch die zerstörte Altstadt Küstrin machten wir uns auf den Rückweg zum Bahnhof Küstrin. Wieder fand ein hitzegeplagter Fußmarsch statt, der kein Ende nehmen wollte. Aber es lockte die ersehnte Atzung und so fand auch dieser Tag noch einen eines weiteren Lobes werten Abschluss. Die Heimfahrt erfolgte dann wiederum ohne nennenswerte Probleme.

Rosi und Karl-Heinz Drescher, alle Teilnehmer dieser Exkursion in die Vergangenheit danken Euch tür die Mühen der Erkundung und Organisation.

Wolfgang Heurich

Busfahrt des Gesundheitssports des VfL nach Luckau und zur Sielmannstiftung Wanninchen am 08. und 10.05.2019

Der Bericht bezieht sich auf die Fahrt am 10.05.2019.

Diesmal waren Ziele von bescheidener Größe ausgewählt worden. Doch ist die wahre Größe eines Ortes nicht an seiner Ausdehnung bzw. Bürgermenge zu messen.

Luckau in der Niederlausitz hat etwa 9500 Einwohner und Freesdorf, dort wurde gespiesen, wird nur von 41 Einwohnern bevölkert.

Pünktlich wurde die schon wartende VfL-Gruppe um 8:30 Uhr vom bestellten Palm-Bus in Lichtenrade aufgegabelt. In gemütlicher Geschwindigkeit ging es dann auf der nicht zu vollen Autobahn gen Süden.

Nach circa einer Stunde wurde die Kleinstadt Luckau erreicht. Am Stadtgraben empfing uns erst eine Bronzestatue von Karl Liebknecht und danach am Heimatmuseum eine sehr beredte Stadtführerin, um uns die Historie und die architektonischen Schätze der schmucken Stadt näher zu bringen. Wir schlenderten kreuz und quer durch die engen Gassen, Nonnengasse, Rathausstraße, Kirchplatz. Gewaltig war die Klosteranlage. Hier entwickelten schon die Mönche und später die Stadtväter großes Geschick zum Wohle des Stadtsäckels. Mönche leben ja in Zellen. So wundert es nicht, dass nicht mehr benötigte Klosterteile zu Gefängniszellen umfunktioniert wurden. Die große Klosterkirche wird heute als Veranstaltungsort genutzt.

Luckau ist schon bemerkenswert. Die Stadt erlebte im Mittelalter ihren Aufschwung durch den Salzhandel. In der Neuzeit nach der Wende gab es hier eine Landesgartenschau. Dazu wurden die Grünanlagen rund um den Stadtwall herausgeputzt.

Trutzig und düster steht die Nikolaikirche aus dem 13.Jahrhundert mitten in der Stadt. Eine Besichtigung lohnt sich. Kurios ist z.B. eine Doppeltreppe, die zu den, nur für den Adel zugelassenen, Emporen führt. Da die Bevölkerung ständig wuchs, war auch bald die Kirche zu klein. Sie wurde einfach verlängert. Dieser Ausbau ist noch an den Ansätzen in der Deckenkuppel zu erkennen.

Das Stadtleben findet auf dem Marktplatz statt. Hier gibt es noch Stände mit Produkten aus der Umgebung. Der wichtigste Bau ist hier aber nicht das schmucke Rathaus, sondern der schlanke Hausmannsturm. Darin wohnte der „Hausmann“, dessen Aufgabe es war, für Ordnung zu sorgen.

Das nächste Ziel war der Schlabendorfer See mit der Sielmannstiftung in Wanninchen. Klingt wie Kaninchen. Betrachtet man die aufgewühlte Landschaft, so hat man das Gefühl, dass hier Riesenkaninchen am Werk waren. Doch die Berge und Seen sind das Ergebnis der Baggerungetüme, die hier im Tagebau Braunkohle förderten. Nun ist dieses Areal ein Naturschutzgebiet. Allmählich finden sich hier Insekten, Vögel und Kleintiere ein, um dieses Gebiet für sich zu erobern. Direkt vor unserer Nase konnten wir einer Holzbiene zusehen, wie sie sich an einem Insektenhotel zu schaffen machte. Von einem hölzernen Aussichtspavillon kann man ohne zu stören das Treiben in dieser einzigartigen, von Menschenhand geschaffenen Landschaft, beobachten. Besonders zur Zugzeit der Kraniche ist ein Ausflug hierher zu empfehlen.

Das viele Gucken machte nicht nur müde, es machte auch hungrig.

Also dann weiter nach Freesdorf.

Hier war der „Landgasthof zum Auerochsen“ schon bestens auf die Invasion durch unsere Busladung vorbereitet. Speisen und Getränke kamen zügig. An der „gefräßigen Stille“ war abzulesen, dass alle mit dem Endpunkt unseres Tagesausfluges zufrieden waren.

Das Dorf zeigte sich sehr idyllisch und naturbelassen. Rinderzucht dominiert. Als Sonderangebot war auf einer Wiese ein gebrauchter Heuwender zu erstehen. Doch wer braucht schon zu Hause solch ein Gefährt. Dazu wäre auch der Kofferraum des Busses zu klein gewesen.

Es kam einem schon komisch vor, plötzlich waren im Dorf mit seinen 41 Einwohnern mehr Gäste, nämlich 54 VfL-er, als Einheimische da.

Gegen 15:30 Uhr wurde zur Heimfahrt geblasen. Schnell deckten sich noch einige im Hofladen mit Wurst aus heimischer Produktion ein.

Mit dem folgenden Spruch, den ich an einer Scheune fand, schließe ich nun meinen Bericht:

Danke im Namen aller Mitfahrer an Herrn Schewe und seinem Team. Es war ein schöner und vielseitiger Ausflug.

Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.

Informationsveranstaltung der Abteilung Gesundheitssport am 10. April 2019

Wie alljährlich fand auch im April 2019 die routinemäßige Informationsveranstaltung nach gewohnter Gangart statt: Eingangs ein medizinischer Vortrag zum Thema Herz und Kreislauf und einer anschließenden Mitgliederversammlung.

Dr. med. Alexander Dyck, Leitender Oberarzt im Vivantes Wenckebach-Klinikum der Abteilung Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin, ein gern gesehener Gast, referierte über das Thema Vorhof-Flimmern.

Vorhof-Flimmern ist die häufigste Rythmusstörung überhaupt. Insgesamt sind ungefähr 2% der Menschen in Deutschland betroffen. Das Vorhof-Flimmern kann zu einem sehr unangenehm sein und Herzklopfen, Unruhe oder Luftnot verursachen und ist eine nicht zu unterschätzende Ursache für Schlaganfälle – insbesondere für ältere und multi-morbide Menschen. Deshalb bedarf es bei Menschen mit erhöhtem Schlaganfallrisiko einer Blutverdünnung.

Zur Vorbeugung eines Vorhof-Flimmerns sollte der Betroffene auf ein normales Gewicht, ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung (am besten mediterran) und moderaten Alkoholkonsum achten; Tabakverzicht selbstverständlich.

Vorträge dieser Art sind gewürzt mit Fachausdrücken, die zum medizinischen Sprachalltag gehören. Herr Dr. Dyck hat mit Erfolg vieles “Partei-Chinesisch” in für den normalen Menschen-verstand gewohnte Umgangssprache übertragen. Sind wir zwar alle keine Fachleute, so sind wir Beteiligte und sitzen zusammen mit der Ärzteschaft in einem Boot. Es lässt sich sagen:

“Gäbe es uns nicht, gäbe es keine Kardiologen, gäbe es keine Kardiologen, gäbe es uns nicht!”

Die danach eröffnete Mitgliederversammlung hatte zwei Schwerpunktthemen:

         (1) Bericht über das Jahr 2018

         (2) Neuwahl der Abteilungsleitung und des Organisations-Teams

Der Sportbetrieb verlief reibungslos, ohne Zwischenfälle und in der gewünschten Konsequenz. Dank der einsatzfreudigen und stets bestens gelaunten Übungsleiterinnen/Übungsleiter war eine rege Beteiligung zu beobachten. Hervorragende Ärztinnen/Ärzte haben das Geschehen sorgsam begleitet, sodass sich jeder aufgehoben und sicher fühlen konnte. Es ist wunderbar, wenn man sich um uns kümmert.

Das gesamte Gebäude wird natürlich von unserer lieben “Chefin” Susanne Wilking zusammen-gehalten. Sie plant, organisiert, hält die Fäden in der Hand und berücksichtigt alle Details. Ihre Aufgaben sind vielfältig: Tabellen, Formulare und Stundenpläne erstellen, Kontakte zu vielen Außenstellen pflegen und die Zusammenarbeit in der VfL-Geschäftsstelle mit unserer charmanten Geschäftsführerin Manuela Fritz-Dessau und ihrer rechten Hand Katrin suchen, … denn es geht auch um Finanzen, und da ist gemeinsamer Fraueneinsatz gefordert.

Wir sind Susanne dankbar, dass sie sich mit Liebe, Freude und Sachverstand für unsere Belange einsetzt und stark macht – auch wenn die Übungen manchmal schmerzhaft sind, aber wir als gesundheitsbewusste teilnehmende Personen zwischen 39 und 93 Jahren mischen dennoch kräftig mit (unser Durchschnittsalter liegt bei 73, Jahrgang 1946; für uns völlig normal, für andere Abteilungen “biblisch”).

Der Sportbetrieb wird durch viele weitere Veranstaltungen für Kopf und Seele ergänzt. Unser Organisations-Team mit Hans-Dieter Schewe, Gerhard Gebell und ihrer reizenden Chefin Monika Gebell bereiten jedes Jahr ein umfangreiches Programm mit gemeinsamen Treffen bei Eisbein, Gänsekeule, Lichterfahrt durch Berlin und anschließendem Besuch des Brauhauses Spandau mit Bier und Haxe und wunderschönen Fahrten in die Mark Brandenburg vor. Das Team plant die Fahrten akribisch und inspiziert alle Reiseziele ausgiebig vorher. Sind die Gegebenheiten etwas für uns, kann man dort laufen, sitzen oder einfach genießen? Gibt es ein Restaurant mit ausreichender Zahl von Plätzen – und was verspricht die Speisekarte? Auch für die Wissenserweiterung wird etwas getan; wir lernen Land und Leute kennen und hie und dort auch historische Zusammenhänge. Glück haben wir, begleitet uns ein ortskundiger Reiseleiter und ein gesprächiger Busfahrer.

Eigentlich müssen wir nur noch in den Bus steigen und los geht’s!

Der Tagesordnungspunkt Neuwahl wurde durch zügiges Vorgehen schnell erledigt. Sowohl die Abteilungsleiterin Susanne Wilking als auch ihr Stellvertreter Reinhard Heilmann wurden einstimmig in ihrem Amte bestätigt. Ebenso wurde auch das Organisations-Team einstimmig wiedergewählt. Hier wurde die freigewordene Lücke durch Reinhard Heilmann geschlossen, so dass sich die Dreierbande wieder in eine Viererbande wandelte.

Hans-Dieter Schewe hat die Mitglieder zu einer Schweigeminute in Erinnerung an unseren verschiedenen Sportkameraden Wolfgang Krüger, Bürgermeister A.D., aufgerufen. Auch das gehört zum Alltag der Gesundheitsabteilung, dass uns liebe und nette Menschen, Freunde und Zeitgenossen für immer verlassen.

Die Beteiligung an der Informationsveranstaltung war wie immer groß. Es hat sich auch wieder gezeigt, dass wir eine Gemeinschaft darstellen, die nach Harmonie, Eintracht und Friedfertigkeit strebt und Freude und Erholung an außergewöhnlichen Abenteuern genießt. Wie immer zählt das WIR!

Das abschließende gemeinsame Abendbrot hat uns allen gutgetan.

Abteilung Gesundheitssport

mA ist Berliner Meister und mB ist Berliner Pokalmeister

1. Männer sicher Berliner Vizemeister, bei Punktgleichheit mit dem Zweiten ist der Berliner Meister und damit verbundene Aufstieg in die Oberliga-Ostsee-Spree mehr als möglich (18.05.19, 18:00 Uhr – Finalspiel in der Reinhold-Meyerhof-Schulsporthalle).

1. und 2. Frauen steigen vorzeitig in die Stadtliga und Bezirksliga auf.

Die Saison 2018/2019 ist ein überragendes Jahr!
Die Handballabteilung setzt sich in der Berliner Handballgemeinschaft in der Spitzengruppe fest und wird für den Handball-Verband Berlin ein wichtiger Garant für die sportliche Außenwirkung. Über die Lichtenrader Grenzen hinaus ist der VfL Lichtenrade wieder zu einer konstanten Größe im leistungsbezogenen Handballsport gewachsen. Diese positive Entwicklung lässt die Handballabteilung wachsen und der gesamte VfL Lichtenrade partizipiert.
Zum Saisonabschluss am 18.05.19 ab 13:00 Uhr – mit Live Musik und vielem mehr – lädt die Handballabteilung die “Lichtenrader Sportgemeinde” gerne ein!

Eure Abteilungsleitung Handball

 

mB ist Pokalsieger!

Ohne Trainer Stefan Krai, der das wichtige Männerspiel gegen NARVA zur sicheren Vizemeisterschaft betreute, aber mit Marvin Mahlow als erfolgreichen Finaletrainer, konnte die mB gegen die Füchse Berlin mit 32:20 Toren die HvB Pokalmeisterschaft gewinnen.

Ein weiterer schöner Erfolg für die Handball-Jugendabteilung!

Thorsten Schillkowski

Weihnachtsfeier des Gesundheitssportes am 15.12.2018

Allen bekannt sind die gängigen Weihnachtslieder. Genauso bekannt ist unter den Mitgliedern des VfL-Gesundheitssportes das alljährliche Weihnachtsfest im Saal des Lichtenrader Gemeinschaftshauses.

Wieder waren die Tische im Saal und die Bühne weihnachtlich geschmückt.
Um 17:00 Uhr begrüßte Herr Schewe die vielen Mitglieder und deren Gäste.

Diesmal sorgte das Duo aus Frau Walburger Raeder, Gesang, und Herrn Bert Mario Temme, Piano, für den musikalischen Rahmen mit schönen und bekannten Liedern aus Operette und Film sowie mit flotten Couples. Teils mitsingend oder mitsummend lauschten die Saalgäste den Darbietungen bei Kaffee und weihnachtlichen Knabbereien.

Nach diesem Programmpunkt folgten Ansprachen von Frau Wilking, der 1. Vorsitzenden der Gesundheitssportabteilung und Herrn Kowalewski.
Selbstverständlich gab es wieder Präsente als Dank an die fleißigen ehrenamtlichen Helfer, Therapeuten und Ärzte sowie Gestalter der zahlreichen Aktivitäten in 2018.

Durch den weiteren Abend führte dann wieder Herr Schewe.
So verging sehr rasch die Wartezeit auf das ersehnte Buffet wie im Fluge.

Dann endlich gegen 18:30 Uhr erfolgte der Aufruf zur Stürmung des Buffets mit vielen warmen und kalten kulinarischen Köstlichkeiten. Die Ausstattung hatte auch diesmal das bekannte Küchenteam unter der Leitung von Oliver Lupp.

Es war für jeden etwas dabei: Kartoffelsuppe mit Würstchen, diverse Fleischgerichte, dazu Gemüse, Salate, Räucherfisch, eine vielseitige Käseauswahl sowie Rote Grütze als Abschluss.

Allmählich kehrte Ruhe im Saal ein, geschuldet der Hingabe der Gäste an die Buffetgenüsse.

Der schöne Abend klang dann langsam aus.

Man führte noch untereinander Gespräche, dabei klang schon die Vorfreude auf zu erwartende Veranstaltungen und Ausflüge im Jahr 2019 durch.
Auch das kommende 125-jährige Jubiläum des VfL war ein Thema.

Als Gast bedanke ich mich herzlich für diesen festlichen Abend.

Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.

Berlin leuchtet wieder

Auch in diesem Jahr hatte das Organisationsteam der Abteilung Gesundheitssport wieder eine Lichterfahrt durch das in der Adventzeit besonders schön erleuchtete Berlin organisiert. Das Interesse war groß. Am Mittwoch, den 05.12.2018 starteten wir zwar eine halbe Stunde zu spät, dafür aber für diese Jahreszeit bei schönem, teils sonnigem aber kühlem und niederschlagsfreien Wetter.

Die Fahrt ging zunächst Richtung Prenzlauer Berg zur Kulturbrauerei, in deren Hof ein Nordischer Weihnachtsmarkt mit vielen Ständen aufgebaut ist.

Unter der sachkundigen Führung von Uwe ging es aber nicht nur an vielen uns bekannten sehenswerten Bauten vorbei, sondern auch an mehreren Neubauten, die sich derzeit noch in der Bauphase befinden. Auffallend waren hier im Vergleich zum BER die Fortschritte z. B. beim Berliner Schloss bzw. Humboldt-Forum oder die Erweiterung der Museumsinsel.

Angekommen auf dem Nordischen Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei haben wir uns nach einem Rundgang erst einmal mit einem uns bekannten klassischen und beliebten Glas roten Glühwein erwärmt. Angeboten wurden nämlich insgesamt 20 verschiedene Sorten Glühwein rot und weiß mit verschiedenen hochprozentigen Zutaten. Auf die üblicherweise dazugehörige Bratwurst haben wir verzichtet, da wir ja, bevor wir die eigentliche Lichterfahrt beginnen, noch das Brauhaus Spandau aufsuchen. Interessant für uns war aber, dass neben den uns bekannten Speisen auch Elch-Wurst und Wildschwein-Burger angeboten wurden.

Nach einstündigem Aufenthalt ging es dann weiter nach Spandau und da es schon dunkel wurde, konnten wir auch schon einige beleuchtete Objekte wahrnehmen. Obwohl mitten in der Woche war das Brauhaus wieder voll belegt und da ja für uns reserviert war, wurden wir auch gleich mit Schweinshaxe oder mit Kartoffel und Salatbeilage bedient.

Nach gemütlichem Aufenthalt ging es dann gegen 19 Uhr mit dem Bus weiter in das beleuchtete Berlin. Zunächst vorbei am Spandauer Weihnachtsmarkt in Richtung Kurfürstendamm. Dieser wurde in diesem Jahr wieder von der Firma Wall gesponsort. Insgesamt wurden bis zum Wittenbergplatz 570 Bäume beleuchtet und mehrere Objekte wie Figuren und Sehenswürdigkeiten aufgestellt. Auf der Fahrt waren weitere Highlights zu sehen, wie Breitscheidplatz mit Gedächtniskirche und Weihnachtsmarkt, Tauentzienstraße mit beleuchtetem KaDeWe, Potsdamer Platz mit Arkaden und beleuchteten Straßen und Markt sowie Leipziger Platz beleuchtet mit Mall of Berlin sowie Prachtboulevard „Unter den Linden“ mit geschmückten Bäumen vom Bebelplatz bis Brandenburger Tor, soweit dies möglich war, Gendarmenmarkt, Berliner Dom, Alexanderplatz mit Weihnachtsmarkt sowie vieles, was leider nicht erwähnt werden kann. Nach ca. 1,5 stündiger Fahrt durch Berlin ging es über die Friedrichsstraße vorbei am Checkpoint Charlie wieder zurück nach Lichtenrade.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es wieder eine gelungene Adventfahrt durch das beleuchtete Berlin war, die bei uns viele positive Eindrücke hinterlassen hat. Im Namen der Teilnehmer möchte ich mich auf diesem Wege herzlich beim Organisationsteam bedanken.

 

Manfred Gerspacher