Wanderung am 8. Juli 2017 – Kolpin See über Binnendüne nach Storkow

Um 9:10 Uhr trafen wir uns am S-Bahnhof Lichtenrade. Mit dem Busersatzverkehr hat alles pünktlich geklappt und Friedrichstraße waren wir mit 14 Personen komplett.
In Fürstenwalde nahm uns der Bus alle mit. Ich hatte schon die Befürchtung, dass der Busfahrer uns nicht alle mitnimmt und ich dann in Fürstenwalde eine Ersatzwanderung mir ausdenken muss. Am Samstag und Sonntag fahren nur zwei Busse, was sind wir doch in Berlin verwöhnt.
Die Fahrt hat uns allen sehr gut gefallen, rechts und links eine hüglige Landschaft mit gelben Kornfeldern und grünen Wäldern.
Meine Wanderung führte uns durch den Wald zum Kolpinsee. Ich hatte eine Schwimmpause eingeplant, aber keiner hatte Lust in den warmen und klaren See zu springen. Na, die Sonne war hinter den Wolken versteckt. Wir wanderten immer durch den Wald und umrundeten den See. Wir hatten schnelle Wanderer dabei und ich musste sie immer wieder zur Umkehr rufen, das nervt.
Für mich der wichtigste Punkt der Wanderung die Binnendüne Waltersberge, wo auch unser Gruppenfoto entstand. Zur Entstehung der Binnendüne:
Die Schmelzwasser des tauenden Eises lagerten die Sedimente ab. Da der Boden noch längere Zeit ohne eine geschlossene Pflanzendecke blieb, wurde der feinkörnige Sand aufgeblasen und es entstand eine der größten Binnendünen Deutschlands. Zu Beginn der 2000er Jahre war nur noch weniger als ein Viertel des Gebietes offene Sandfläche. Am 3. Juni 2010 anlässlich des Tages der Umwelt begann eine erste Ausholzaktion. Wehrpflichtige des Bundeswehrstandorts Storkow und die Naturwacht Dahme-Heidesee, Mitarbeiter der Sielmannstiftung und Schüler des Königswalder Gymnasiums haben Schafe auf die Düne geschickt, die mit dem Sandtrockenrasen sehr gut zurecht kommen. Viele seltene Pflanzen und Tiere sind auf der Düne zu beobachten.
Noch eine kleine Anhöhe und dann ein Stück durch den Wald. Dann erreichten wir das Argentinische Steakhaus mit Blick auf den Storkower See und jeder bestellte aus dem Angebot der reichhaltigen Speisekarte. Irene hatte sogar noch Lust zu einer Schwimmrunde im See. Dann ging es wieder Richtung Heimat und jeder hatte noch viel zu erzählen auf der langen Rückfahrt. Ich freue mich, dass ich euch ein schönes Stückchen Natur zeigen konnte und werde im nächsten Jahr wieder was für euch entdecken, eure Rosemarie.

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