Tag der offenen Tür beim Vfl Lichtenrade

15. Juli, Beginn: 14:00 Uhr

In der Reinhold-Meyerhof-Sporthalle

Eingang Briesingstr. 37, 12307 Berlin

 

Programm:

13:00-18:00 Uhr Live Musik

Berlin-Jive-Company

Sportangebot:

14:00-16:00 Uhr Trampolin und Basketball

16:00-17:00 Uhr Handball

Weitere Abteilungen stellen sich vor

 

Wichtig: Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!

Turnschuhe und bequeme Kleidung mitbringen.

 

 

 

 

 

 

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U20 vom VfL Lichtenrade beim 14. Dahlewitzer Frauen-Quadro-Beachturnier

Die Teams beim Frauenturnier in Dahlewitz (Foto: Tina Meier)

Am 17. Juni nahm die U20 zum ersten Mal beim Beachturnier in Dahlewitz teil. Mit zwei  angemeldeten Mannschaften und jeweils fünf Mädels pro Team traten wir an. Volker trainierte die eine Mannschaft und Nina, von den 1. Damen, trainierte die zweite Mannschaft. Die Betreuer vom Beachturnier empfingen die U20 herzlich und freundlich. Auch wenn das Wetter zunächst sehr kalt und bewölkt war, waren die Mädels von Anfang an gut gelaunt. Bei der Begrüßung beklatschten sie sich selber und ließen sich nicht unterkriegen von den weitaus älteren Teilnehmern. Von Anfang an waren sie laut und hatten sehr viel Spaß.

Mit zwölf Mannschaften am Start ging es dann um 10 Uhr los. Die Super Ladys, so hieß die Mannschaft von Nina, verloren zwei Spiele und beim dritten Spiel spielten sie unentschieden. VfL Lichtenrade, die Mannschaft die von Volker trainiert wurde, verloren alle drei Spiele. Trotzdem beide Mannschaften direkt in die B-Staffel kamen, haben wir nicht den Kopf hängen lassen. Die Super Ladys und der VfL Lichtenrade waren neben der Jugendmannschaft aus Dahlewitz die jüngsten Teilnehmer bei diesem Turnier und schlugen sich gut.

Das vorletzte Spiel von beiden Mannschaften war dann gegeneinander. Verein gegen Verein. Freunde gegen Freunde. Team gegen Team. Wir kämpften und kämpften. Den ersten Satz gewannen die Super Ladys. Beim zweiten und letzten Satz holte der VfL Lichtenrade immer mehr auf. Gleichstand. Satzball. Mindestens sechs Satzbälle, aber zum Schluss gewannen erneut die Super Ladys. Trotz allem hatten alle Spaß aus beiden Teams, egal ob Verlierer oder Gewinner. Es war ein echt toller Tag für die Mädels und eine tolle Erfahrung. Des Weiteren waren sie sehr begeistert von der tollen Organisation des Turniers und vom Buffet, das für die Spielerinnen und Trainer umsonst war.

Nächstes Jahr treten wir wieder an und nehmen uns vor in den Top 10 zu landen. Viel Erfolg Mädels!

Milena Degen

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Busfahrt des Gesundheitssportes nach Bernau und an den Gorinsee am 02. und 04.05.2017

Der Bericht bezieht sich auf die Fahrt am 04.05.2017.

Im Programm stand der Besuch der Stadt Bernau bei Berlin. Auf diesen Zusatz sind die Bernauer besonders stolz.

Bei dem Namen Bernau kommt man auf die Idee, mal bei Zickenschulze vorbeischauen zu können. Die bekannte Ballade „Zickenschulzes Hochzeit“ von Fredy Sieg beginnt mit den Zeilen:

            Zickenschulze aus Bernau
            nahm sich schon de vierte Frau,
            und nun ham wer dann de Nacht
            ooch de Hochzeit mitjemacht.

Die Stadt aber auch einiges an Historie zu bieten. Das galt es zu erkunden.

Bei feuchtem Wetter brachte uns der Bus schnell an unser Ziel. Vom trockenen Bus aus war das Bauhausdenkmal aus den 1930-er Jahren vor den Toren der Stadt zu entdecken.

Es folgte eine Rundfahrt kreuz und quer durch die kleine Stadt. Am Einkaufscenter teilte sich die Gruppe.

Der wetterfeste Teil begann einen Rundgang zu Fuß in Bernau bei unaufhörlichem Regen. Der andere Teil wurde mit dem Bus zum Restaurant Schwarzer Adler, einem ehemaligen Bethaus der Kalandsbrüder aus dem 15. Jahrhundert, gebracht.

Immer an der Mauer entlang erkundete die wackere Fußgängergruppe, unter bewährter Führung von Frau Wodke, die Altstadt. Zu der Stadtmauer gehören imposante Stadttore, wie das Steintor aus dem 12. Jahrhundert und das 2013 nachgebaute Mühlentor.

Hier befindet sich nicht nur ein Kriegerdenkmal (1890), sondern auch ein Deserteurdenkmal (1998).

Dass die Stadtväter auf Sauberkeit bedacht sind, sah man an einer extra angelegten Hundetoilette direkt an der Stadtmauer. Fehlt hier eigentlich auch eine öffentliche Bedürfnisanstalt für die Besucher.

Historisch interessante Bauten, wie die Marienkirche (1519), das Rathaus (1805), der Pulverturm (12. Jahrhundert) und das berühmt-berüchtigte Henkerhaus (17. Jahrhundert), waren zu sehen. In der Nähe dieses etwas unheimlich anmutenden Hauses, heute ein Museum, steht ein Hexendenkmal (2005). Weniger grausig nimmt sich dagegen eine uralte Wasserpumpe an der Stadtmauer aus.

Nach dieser Exkursion trafen sich die Gruppen wieder und marschierten gemeinsam, am Goethepark vorbei, zum Bahnhof. Hier steht das Denkmal des VEB Schichtpressstoffwerkes in Form einer Digitaluhr (1988).

Wieder am Einkaufscenter angelangt, konnte endlich der trockene Bus bestiegen werden.

Zum Aufwärmen und zum Hungerstillen erreichte der Bus nach kurzer Fahrt durch die grüne regennasse Bernauer Heide das Gasthaus am Gorinsee.

Die vorbestellten leckeren Gerichte und die ersehnten, teils kühlen, teils warmen, Getränke sorgten schnell für eine behagliche Stimmung.

Wer nach dem Essen noch etwas Bewegung brauchte, folgte Frau Wodke zum Rundgang um den kleinen Gorinsee, einem Überbleibsel aus der jüngsten Eiszeit.

Als ortskundiger Führer begleitete uns der Wirt des Restaurants, zusammen mit seinem munteren Jagdhund. So konnten wir uns nicht verlaufen und erfuhren ganz nebenbei einige interessante Dinge rund um dieses Waldgebiet. Als Kuriosum sahen wir die ehemalige Pferdebadestelle, heute ein kleiner Badestrand und Angelplatz für die Einheimischen. Das Alles bei nur noch leichtem Nieselregen. Aber pünktlich zum Ende der Wanderung hörte der Regen auf. Die Rückfahrt wurde dann doch wieder vom Regen begleitet!

Nun hatten wir Zickenschulze doch nicht besucht, wie anfangs in Erwägung gezogen.

Nicht so schlimm. Wie das Ende der Hochzeit ausging, schildern die letzten Zeilen:

            Doch bald herrschte wieder Einigkeit im Saal
            und nu freu‘n sich alle schon auf‘s nächste Mal.
            Wenn sich Zickenschulze nu wieder scheiden lässt –
            Kinnerkins, dann jibt‘s noch mal so‘n schönes Fest.

Ein schöner Ausflug war es auch für uns trotz des vielen Regens.

Vielen Dank an das Organisationsteam für den historisch wertvollen Ausflug.

Fazit von Herrn Gebell vom Organisationsteam:

                                    Das Wetter war ja großer Mist.

                                    Aber man kann es auch positiv ausdrücken:

                                    Es war ein schöner Mist!

Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.

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