Handball-Highlight mit Stadträtin Frau Kaddatz

Die Handballer des VfL spielen in der 4. Liga am 03.09.16 um 18:00 Uhr in der Zescher Str. das Derby gegen die Füchse Reserve.
Es ist das erste Heimspiel der Saison 2016/2017. Die Vorbereitung war hart, doch die junge Lichtenrader Mannschaft freut sich auf diese Saison.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Unterstützen Sie die Mannschaft und freuen sich mit der Bezirksbürgermeisterkandidatin Frau Kaddatz auf ein spannendes Spiel.

Stefan Krai

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Busfahrt nach Sacrow und Potsdam am 03. und am 04.08.2016

Dieser Bericht bezieht sich auf die Fahrt am 04.08.2016.

Wenn Engel reisen, lacht der Himmel. Doch offenbar waren nicht nur Engel in der Gruppe, denn nach anfänglichem Sonnenschein gegrüßte uns der Ort Sacrow mit unfreundlichem Schauerwetter.

Während der Busfahrt wurde eine Programmänderung verkündet: Es geht nicht durch die Stadt über Charlottenburg und Kladow ans Ziel, sondern die Anfahrt erfolgt über den Berliner Ring und Potsdam. Das war eine kluge Entscheidung. Denn einerseits wären wir im Berliner Verkehrsgewühl kaum termingerecht in Sacrow angekommen. Andererseits ist die Fahrt über Potsdam viel abwechslungsreicher.

Kurz vor 11:00 Uhr entließ uns der Busfahrer in den Schloßpark.

Pech hatte nur, wer seinen Regenschirm im Bus ließ. So konnte zwar der Schirm nicht nass werden, dafür sein Besitzer umso mehr. So kam es dann auch. Kaum, dass wir das Schloß Sacrow, eigentlich ein Gutshaus, und die 1000-jährige Eiche bewundert hatten, bescherte uns Petrus seinen nassen Segen.

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Der nächste Besichtigungshöhepunkt war die kleine Heilandskirche am Ufer des Jungfernsees, einem Teil der Havel. Hier wurden wir vom Besucherbetreuer Herrn Drozd empfangen. Er führte uns in die Geschichte des Schlosses, des Parks dazu und der Kirche ein.

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Die Heilandskirche wurde 1841-1844 vom Preußischen Hofbaumeister Persius erbaut.

Die Kirche liegt wie ein Schiff halb im Wasser. Der Bauherr König Friedrich Wilhelm IV besuchte sie regelmäßig von Potsdam aus. Der einzeln stehende Glockenturm diente 1897 den Physikern und Technikpionieren Adolf Slaby und Georg Graf von Arco für die ersten Funkversuche in Preußen. Eine Asphalttafel am Turm würdigt dieses Ereignis.

Nichts erinnert mehr an die Aussperrung zu DDR-Zeiten. Die Kirche lag ab 1961 nach dem Mauerbau im Sperrgebiet und konnte daher nicht mehr betreten werden. Allmählich zerfiel das einzigartige Gebäude. Erst 1985 konnte mit Mitteln der Bundesrepublik auf Betreiben des damaligen Berliner Bürgermeisters Richard von Weizäcker das Äußere der Kirche zur Substanzsicherung wiederhergestellt werden. Doch bis zur Wende 1989 dämmerte sie ungenutzt vor sich hin.

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Heute erstrahlt das Innere wieder im alten schlichten Gewand. Beachtlich ist die Kirchendecke. Sie ist mit einem Sternenhimmel aus Stoff ausgekleidet. Dadurch wirkt die Kirche innen viel höher als sie in Wirklichkeit ist. Auch die Adler an den Lesepulten täuschen den Besucher. Sie sehen aus, als wären sie aus Holz geschnitzt. Doch sie sind aus bemaltem Zinkguss.

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Nach der Kirchenbesichtung teilte sich die Gruppe. Wer gut beschirmt war, folgte Frau Wodke, unserer bekannten Reiseleiterin, zur Halbinsel Medehorn. Der Rest wanderte auf kurzem Weg durch den Schloßpark zum Bus.

Der Park wurde nach dem Muster aller Potsdamer Gärten vom Gartengenie Peter Joseph Lenné angelegt. Immer wieder öffnen sich Sichtachsen zu markanten Potsdamer Punkten wie Schloß Babelsberg, Marmorpalais, Pfingstberg und Nikolaikirche. Schade nur, dass der Regen die Sicht etwas vernebelte.

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Auch der Gang über die Halbinsel Medehorn war ein feuchtes Vergnügen. Diese Halbinsel lag zu DDR-Zeiten ebenfalls im Sperrgebiet und konnte nur mit Sondergenehmigung von ausgesuchten Bewohnern betreten werden. An der Verbindungsstraße zwischen Potsdam und Kladow erinnert ein Wegweiser am heutigen Mauerweg an die Teilung Deutschlands.

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Gemeinsamer Treffpunkt war zwecks Mittagsessen das Restaurant zum Sacrower See in Sacrow, inzwischen ein Ortsteil von Potsdam. Hier war es richtig gemütlich. Die Stimmung, die wie die Temperaturen nach dem Regenabenteuer langsam im Keller angekommen war, hob sich merklich. Die Getränke kamen genauso zügig wie die vorbestellten Essen. Der Mittagsschlaf konnte dann während der Busfahrt nach Potsdam abgehalten werden.

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Mitten auf dem Alten Markt wurde die Busfuhre auf historischem Boden abgeladen. Auch hier ergab sich eine Gruppenteilung. Die inzwischen Wettererprobten folgten Frau Wodke zum wieder aufgebauten Stadtschloß, dem heutigen Sitz des Brandenburger Landtages. Die anderen Gruppenmitglieder erkundeten die Cafes in der Nähe.

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Die Stadtführung ging vom Alten Markt aus hinüber zum Neuen Markt. Mitten darin steht die alte Stadtwaage, heute ein Italienisches Restaurant. Weiter zogen wir zum Kutschstall. Über seinem Portal thront ein steinernes Kutschgespann in Erinnerung an den etwas waghalsigen Leibkutscher Friedrichs des Großen.

Vorbei am Marstall, in dem das Filmmuseum untergebracht ist, erreichten wir den Lustgarten. Bei Nieselregen begrüßte uns Neptun mit seinen Gefährten und angedeuteter Barke im Bassin des ehemaligen Festplatzes, einst angelegt für die Verlustierung der Preußischen Untertanen. Nach dem 2. Weltkrieg war diese Figurengruppe zugeschüttet worden. An Stelle des Lustgartens wurde das Ernst-Thälmann-Stadion gebaut, das nun wieder verschwunden ist. So ändern sich die Zeiten!

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Der Rückweg erfolgte an der Havel entlang, der Alten Fahrt, über die Freundschaftsinsel.

Balsam für das Auge waren die zahlreichen schönen Blumenbeete. Unter anderem entdeckten wir ein Bronze-Pärchen mit Regenschirm, passend zum Wetter.

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Gegen 16:30 Uhr wurde zur Rückfahrt geblasen. Wieder auf dem Alten Markt wartete schon der Bus der Firma Palm. Er stand zwischen dem preußisch klassisch gestalteten Wiederaufbau des Stadtschloßes und der modernen, nun aber unansehnlich gewordenen Universitätsbibliothek in DDR-Architektur. Größer kann ein Kontrast nicht sein.

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Trotz des teilweise sehr feuchten Klimas war es ein gelungener Ausflug zu einigen Prachtstücken aus der Preußischen Vergangenheit.

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Vielen Dank an das Organisationsteam. Bericht und Fotos von Jürgen Fritsche.

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Geld für die Abteilungen vom Bezirkssportbund

Der VfL hat dieses Jahr vom Bezirkssportbund 1.540,40 Euro zugeteilt bekommen.

Im Vorfeld hatten einige Abteilungen Wünsche geäußert, um Zuschüsse für verschiedene Maßnahmen in den Abteilungen zu erhalten. Diese wurden gebündelt als Antrag an den Bezirkssportbund gerichtet.

Mit dem Zuschuss werden von den jeweiligen Abteilungen neue Basketballkörbe, Badminton- und Volleybälle, Klettbänder und Kleidung für die Cheerleader beschafft.

Voraussetzung ist jeweils, dass von den Abteilungen die Hälfte der Anschaffungskosten selbst beigesteuert wird. Eine gute Unterstützung für die Abteilungskassen.

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