So sieht ein Trainingstag aus

Bevor wir mit dem Sprungtraining beginnen können, müssen zuerst die Trampoline aufgebaut werden. Es gilt, ca. 6 bis 8 Sprunggeräte aufzubauen. Dies kann nur zügig abgeschlossen werden, wenn alle Aktiven beim Aufbau helfen.

Aufbau der Sprunggeräte
Den Aufbau der Sprunggeräte übernehmen die Trainer/-innen und vorwiegend älteren und erfahrenen Sportler/-innen, da dazu viel Kraft notwendig ist. Die Geräte müssen aufgeklappt und gesichert werden. Die Trainer/-innen kontrollieren vor dem ersten Springen den ordnungsgemäßen und sicheren Aufbau der Trampoline. Die jüngeren Aktiven kümmern sich in dieser Zeit um den Aufbau der Sicherungsmatten und sonstigen Sportgeräte, die für das Training benötigt werden.

Aufwärmtraining
Nach dem Aufbau geht es dann los mit dem Aufwärmtraining. Auch wenn dieser Teil den wenigsten Aktiven wirklich Spaß bereitet, ist er ein wichtiger Bestandteil unseres Trainings, um Verletzungen vorzubeugen. Um den Körper erst einmal in Schwung zu bringen, wird in der Halle um die Geräte gejoggt. Anschließend folgen einfache Aufwärmübungen für die Arme, den Oberkörper, die Rückenmuskulatur und die Schultern.

Dehn- und Kraftübungen
Die Muskulatur wird beim Springen gestärkt. Um jedoch den gesamten Muskelaparat zu Stärken, werden spezielle Dehn- und Kraftübungen durchgeführt. Die Dehnübungen beugen Verletzungen vor und sorgen dafür, dass die Sportler/-innen geschmeidige Übungen ausführen können. Die Kraftübungen stärken vor allem den Rückenbereich, da dieser beim Springen besonders belastet wird. Die gezielten Übungen sollen auch die Konzentration auf die anstehenden Sprungübungen fördern.

Trainingsbeginn am Gerät
Jetzt geht es mit dem los, worauf alle schon eifrig warten. Zuerst wird mit dem Einspringen (besser: Einturnen) begonnen. Dies vermittelt das Grundgefühl für das Sprungtuch. Hier sollen nur einfache Übungen gesprungen werden, die schon in Fleisch und Blut übergegangen und von den Übungsleitern individuell freigegeben worden sind. Danach beginnt das gezielte Training von Übungsabläufen und neuen Sprungtechniken. Dies erfolgt grundsätzlich unter Leitung eines Übungsleiters oder erfahrenen Übungshelfern.

Sicherheitsmaßnahmen
Beim Trampolinturnen können auf den Geräten Sprunghöhen von bis zu 9 Metern erreicht werden. Daher sind Sicherheitsmaßnahmen unverzichtbar. Unsere Sportlerinnen und Sportler werden daher bereits frühzeitig in die sogenannte Sicherheitsstellung rund um das Gerät eingewiesen und erlernen das richtige Verhalten beim „Abgang“ von Aktiven.

An den Kopfseiten der Trampoline befinden sich auf Gerätehöhe große Weichturnmatten. Bei komplexen Übungen wird eine Schutzmatte vom Trainer oder einer Sicherungsperson bereitgehalten, die bei einem misslungenem Sprung unter die Aktiven auf das Trampolin geschoben werden. Im Fachjargon wird dieses Verfahren „Schiebematte“ genannt. Beim Erlernen neuer Sprünge werden unsere Sportler/-innen an den Hüften oder der Kleidung vom Trainer gesichert. Dies geht jedoch nur bis zum Erlernen des einfachen Saltos. Beim Springen müssen grundsätzlich Socken oder Gymnastikschuhe getragen werden. Barfüßiges Springen ist aus hygienischen Gründen nicht gestattet.

Abbau der Sportgeräte
Halt, Stop, hiergeblieben – auch Du da hinten! Jetzt folgt der wohl aus Sicht der Sportler/-innen unangenehmste Teil des Trainings. Die Sportgeräte und das gesamte Zubehör müssen natürlich wieder abgebaut und in den hierfür vorgesehnen Aufbewahrungsboxen verstaut werden. Auch hier ist die Hilfe aller Aktiven notwendig, damit das Training pünktlich beendet werden kann. Wenn alle kurz mit anpacken, ist der Abbau in 10 Minuten erledigt. Auch die Kleinen können helfen, Materialien einzusammeln, Matten, Böcke, Kästen und Bänke wegzuräumen.

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